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Glatte Männerhaut - Wie werde ich meine Körperbehaarung effektiv los?

6. Mai 2012

Paula Kissel

Pharmazeutin

Paula ist unsere Verstärkung auf der Pharmazeuten-Front! Was im Körper abläuft, kann sie Euch genau erklären. Aber natürlich ohne pharmazeutisches Bla Bla!Google Profil

Glatte Männerhaut


„Ich bin der typische dunkle Typ von Mann. Groß, schlank, schwarzhaarig und sehr, sehr behaart. Eben ein echter Mann! Da – wie wir alle wissen – Frauen lieber glatte Männerhaut gefällt, rasiere ich mich eigentlich einmal die Woche komplett, das ist natürlich sehr viel Aufwand, aber was soll’s! Ist ja für einen guten Zweck… Nun weiß ich allerdings nicht, welche Rasiermethoden am besten sind und wie viele verschiedene es eigentlich gibt… „

Haarlose Perfektion bereits vor Jahrhunderten

Glatte Männerhaut scheint schon immer ein brisantes Thema zu sein und mehr und mehr Männer streben dieses Ideal an. Bereits in der Steinzeit wurden die Körperhaare von Mann und Frau entfernt und das sogar mit geschärften Steinen und Muscheln, verrückt oder? Im alten Ägypten ging der Trend ebenfalls an keinem vorbei und so entfernte man die Körperhaare mit Messern aus Gold, Kupfer und Bronze. Nebenbei: Das Entfernen mit Wachs war zu der Zeit auch schon bekannt und sehr verbreitet, zwar nicht schmerzfrei, aber eben effektiv! Selbst in der Kunst schienen haarlose Körper das Ebenbild der Perfektion zu sein: Die Malereien des Mittelalters zum Beispiel stellten Männer und Frauen stets haarlos dar und man denke dabei nur an Adam und Eva von Albrecht Dürer!

Vom Rasieren bis Sugaring alles dabei

Heutzutage wird Haarlosigkeit in den meisten Kulturkreisen von Frauen wie auch von Männern angestrebt.  Die meisten Männer verabschieden sich von ihrer Körperbehaarung, da eben 2/3 aller Frauen unbehaarte Männer attraktiver finden.

Schnipp, Schnapp, Haare ab! Doch was gibt’s im Angebot?

  1. Die gute alte Rasur!
    Die bekannteste und allen voran die traditionellste Methode. Dabei darf man sich zwischen der Nassrasur und der Trockenrasur entscheiden. Wozu sollt man also greifen? Nun, das kommt ganz darauf an, würden wir nun sagen! Der Vorteil der Trockenrasur liegt darin, dass es eben schnell geht. Man schnappt sich einfach ein Rasierapparat, Kabel in die Steckdose und schon kann es losgehen. Bei der Nassrasur sollte man sich schon etwas mehr Zeit nehmen, denn erst einmal schäumt man sich mit Rasierschaum ein und kann dann loslegen. Zwischendurch muss der Rasierer natürlich immer wieder nass gemacht werden. Das ist zwar anstrengender als beim Trockenrasieren, doch die Haut dankt es einem, denn sie wird durch die Nassrasur deutlich weniger beansprucht, da der Schaum sich schützend auf die Haut legt!
  2. Das Spiel mit dem heißen Wachs
    Beim Waxing wird eine warme Wachspaste auf die betroffene Region verteilt und dann nach dem Erkalten gegen die Wuchsrichtung mitsamt allen Haaren abgezogen. Das sollten Ungeübte natürlich nicht alleine machen und deswegen sollte man bei dieser Enthaarungsmethode einen Kosmetiker aufsuchen. Zwar ist das Waxing mit 60 – 80 € verbunden, doch dafür verabschieden sich die Haare auch erst einmal für ein paar Wochen und man hat seine Ruhe!
  3. Kalter Wachs? 
    Bei den Kaltwachsstreifen handelt es sich um das gleiche Prinzip wie beim Waxing, nur eben ohne Hitze! Man kann sich in jedem Drogeriemarkt mit Kaltwachsstreifen eindecken, doch laut unserer Erfahrungen ist die Erfolgsgarantie eher mager!
  4. Einmal die Zuckerpaste, bitte! 
    Das Sugaring ist der neuste Schrei aus den USA. Das Sugaring läuft im Prinzip wie das Waxing ab, das heißt die Haare werden mehr oder weniger aus der Haut gezogen. Doch hierbei arbeitet die Kosmetikerin mit einer steifen Zuckerpaste. Mit speziellen Bewegungen werden die Haare in Wuchsrichtung entfernt. Das ist ein Riesen Vorteil, denn einerseits ist diese Methode nicht so schmerzhaft und andererseits können bereits 3-5 mm lange Haare entfernt werden. So dauert das Anzüchten der Haare nicht mehr so lange wie beim Waxing.
  5. Die Creme gegen lästige Haare
    Die Enthaarungscreme ist die einfachste und vor allen Dingen schmerzfreie Methode im Kampf gegen die lästigen Haare. doch hierbei ist auch ganz viel Chemie im Spiel, weswegen viele mit Hautirritationen darauf reagieren.
  6. Epilieren – Quasi das Herausrupfen der Haare!
    Mit einem Epiliergerät werden die Haare Stück für Stück herausgezogen. Diese Methode ist sehr schmerzhaft und man muss sich schon zusammenreißen, um die Prozedur bis zum Ende durchzuziehen. Der Vorteil: Dann ist man seine lästigen Haare ebenfalls für ein paar Wochen los!
  7. Der Laser geht den Haaren an die Wurzel
    Die Laser- und IPL-Technik (intense pulsed light) sind zwei Methoden der Fotoepilation: Die Haarwurzeln werden durch Hitze- oder Elektrowellen verödet. Und ohne Wurzel können auch keine Haare mehr nach wachsen. Die neusten Modele dieser Lasertechniken sollen so gut entwickelt sein, dass sie nur die dunklen Haare entfernen und das Melanin der Haut nicht angreifen.

Fazit der Redaktion

Also im Endeffekt – wenn man effektiv über einen längeren Zeitraum eine Komplettenthaarung haben möchte – sollte man sich für das Waxing oder Sugaring entscheiden. Es sind zwei effektive Methoden, die schon Jahre lang erprobt und durchgeführt werden. Zwar sind beide Methoden nicht gerade schmerzfrei, aber dafür erfolgreich! Also einfach mal die Zähne zusammen beißen, dafür hat man bis zu 4 Wochen seine Ruhe.

Wer glaubt sehr schmerzempfindlich zu sein, sollte dann lieber das Sugaring dem Waxing vorziehen. Zwar muss man bei beiden Methoden etwas tiefer ins Portemonnaie greifen, doch dafür muss man eben nicht jeden vierten Tag zur Rasierklinge greifen.


 

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