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Stiftung-Warentest testet Zahnpasta

7. März 2013

Lars Luckenbach


Zahnpasta im Test


Hallo Kosmetik.org., letzte Woche habe ich im Fernsehen einen Teil von einem Beitrag über getestete Zahnpasten gesehen. Es hieß, dass auch billige Zahnpasten für einen guten Schutz sorgen und dass Markenprodukte nicht immer die beste Option sind. Leider war es kurz vor Ende und ich habe nicht alles mitbekommen. Worauf muss ich beim Einkaufen von Zahnpasta achten? Und welche Produkte hat Stiftung Warentest empfohlen? Gibt es sonst noch Tipps?

Stiftung Warentest hat vergangene Woche einen Testbericht mit 20 Zahnpasten veröffentlicht, die auf Kariesprophylaxe durch Fluorid (50%), Entfernung von Verfärbung (25%), mikrobiologische Qualität (5%), Werbeaussage (15%) und Verpackung (5%) getestet wurden. Der Test zeigt, dass viele Billig-Zahnpasten mit Markenpasten mithalten können und man so schon für etwa 2,40 Euro im Jahr die Zähne putzen kann. Drei Sorten bekamen ein „mangelhaft“, da diese ohne den Wirkstoff Fluorid angeboten werden. Dieser Wirkstoff macht die Zähne widerstandsfähiger gegen Bakterien und Säuren und remineralisiert den Zahnschmelz, und ist daher ein wichtiger Bestandteil einer Zahnpasta.

Die drei mit „mangelhaft“ bewerteten Pasten verzichten ganz bewusst auf Fluorid, da sie vermuten, dass der Wirkstoff krebserregend ist. Allerdings wurde dies bisher noch nicht wissenschaftlich belegt.In einigen Ländern wird das Wasser sogar flouridiert, ohne dass Wissenschaftler und Ärzte ein erhöhtes Krebsrisiko bei den Menschen feststellen konnten.

Pasten müssen Verfärbungen lösen

Ein weiterer großer Bestandteil des Tests ist die Entfernung von Verfärbungen auf den Zähnen durch Kaffee oder Nikotin. Jede Zahnpasta hat einen hohen, mittleren oder niedrigen Abrieb (Abrasivität), welcher von den Putzkörpern in der Zahnpasta abhängt. Je höher die Abrasivität ist, umso besser können Verfärbungen von den Zähnen gelöst werden und die Zähne wieder weiß strahlen lassen. Allerdings können Pasten mit einer hohen Abrasivität den Zahn auch beschädigen. Personen mit freiliegenden Zahnhälsen oder Rillen auf den Zähnen sollten lieber zu einer Paste mit niedrigem Wert greifen. Stiftung Warentest hat mit der Dentalux Complex 3 von LIDL nur eine Paste mit einer hohen Abrasivität getestet und die Bestnote vergeben. Die Produkte Colgate Total Original, Elmex Kariesschutz, Meridol Zahnpasta und die Perlodent Med von Rossmann konnten die Tester im Bereich der mittleren Abrasivität überzeugen. Die Produkte Eurodent Aktiv Fresh von Aldi, Blend-a-med Complete plus extra frisch, Donto Dent Fluor Fresh von dm, K-Classic Dental Fresh von Kaufland, Friscodent Multicare von Aldi Süd, Aronal Zahnfleischschutz und Theramed Original haben allesamt eine niedrige Abreibung und konnten ebenfalls Stiftung Warentest überzeugen. Alle mit gut oder sehr gut bewerteten Zahnpasten haben mindestens 1450 ppm (Parts per Million). Diese Angabe befindet sich auf jeder Zahnpastaverpackung und gibt die Menge des enthaltenen Fluorids an. Dieser Wert liegt meistens zwischen 250ppm und 1500ppm.

Die Testergebnisse in der Übersicht:

Lidl/ Dentalux Complex 3 sehr gut

Colgate Total Original sehr gut

Elmex Kariesschutz sehr gut

Meridol Zahnpasta sehr gut

Rossmann/Perlodent Med sehr gut

Dentagard Original gut

Elkadent Aktiv 3 gut

Signal Sport Gel gut

Odol Med 3 gut

Dr. Best Multi Aktiv gut

Aldi/Eurodent Aktiv Fresh gut

Blend-a-med Complete gut

dm/Donto Dent Fluor gut

Kaufland/K-Classic Dental gut

Aldi/Friscodent Multicare gut

Aronal Zahnfleischschutz gut

Theramed Original gut

Lavera Neutral Gel mangelhaft

Sante Dental med mangelhaft

Ajona med. Zahncremekonzentrat mangelhaft

Tipps zum Zähneputzen

Bei falscher Anwendung der Zahnbürste kann auch eine mit sehr gut oder gut bewertete Pasta die Zähne nicht ausreichen schützen. Daher ist die richtige Technik ausschlaggebend für gesunde und gepflegte Zähne. Am besten sollte man sich ein Putzsystem ausdenken, um keine Zähne zu vergessen. Beispielsweise immer oben anfangen und von vorne nach hinten arbeiten, oder erst die komplette Vorderseite der Zähne, danach die Kauflächen und danach die Hinterseite. Die Zahnbürste wird in einem 45-Grad-Winkel auf die Zähne gelegt und mit kreisenden Bewegungen über Zahnfleisch und Zähne geführt. Bei elektrischen Zahnbürsten werden die kreisenden Bewegungen vom Gerät übernommen. Hier gilt es nur aufzupassen, dass man keine Regionen vergisst und nicht zu fest aufdrückt.


 

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