Sie sind hier: Kosmetik.org » DIY (Do it Yourself) » Antifalten-Creme selber machen - Feuchtigkeit, here it comes!

Back to Top





Eben war Cosmetic-Kitchen noch in der beliebten Sendung "Die Höhle der Löwen" zu sehen, schon wird unser Lieblings-Thema DIY Kosmetik zum Kassenschlager. Cosmetic Kitchen, ein Produkt der österr [...] mehr lesen »

Lavendel ist ein echter Alleskönner. Nicht zu unrecht wurde sie sogar Heilpflanze des Jahres 2008 gekürt. Sie sieht gut aus, duftet herrlich blumig und entspannt nebenbei Körper und Seele. Schon di [...] mehr lesen »

Hallo Leute, ich hätte gerne mal ein paar Tipps von Euch in Sachen Naturkosmetik. Und damit meine ich nicht die Produkte, die man mittlerweile in jedem Drogeriemarkt kaufen kann, nein, ich würde ger [...] mehr lesen »

Die Kamille ist die beliebteste Heilpflanze in Europa. Zurecht! Und auch Kleopatra badete in Milch. Die Kombination aus Milch und Kamille ergibt ein wunderbar entspannendes Badeerlebnis, und pflegt ne [...] mehr lesen »

Antifalten-Creme selber machen - Feuchtigkeit, here it comes!

2. Juni 2012

Franziska Alscher

Pharmazeutin

Franziska ist unser pharmazeutischer Allrounder mit dem Auge für's Detail. Kein Thema bleibt ungeklärt!

Antifalten-Creme selber machen


So nimmt man den Kampf gegen die Falten selbst auf!

Es kann sich wirklich lohnen, seine Cremes selber zu machen. Nicht nur, dass es ins Geld geht, wenn man wirklich viele Produkte auf dem Weg zur richtigen Gesichtscreme ausprobieren möchte. Außerdem gibt es in der heutigen Zeit immer mehr Menschen, die gegen diverse Inhaltsstoffe Allergien haben oder entwickeln können. Darüber hinaus kannst Du Deine verschiedenen Komponenten aussuchen und weißt wirklich, was in der Creme drin steckt. Der Spaßfaktor fehlt auch nicht, denn noch in den Kinderschuhen haben wir liebend gern die verschiedensten Naturstoffe auf dem Spielplatz zusammen gemischt, um zu sehen, welch‘ tolles Endergebnis Mutti präsentiert werden kann. Hol‘ Dir doch noch ein paar Freundinnen dazu und probiert aus, welche Kraft hinter dieser Creme steckt.

Inhaltsstoffe

  • 2 TL (7 g) gelbes Bienenwachs
  • 3 TL (15 ml) Lindenblütenwasser
  • 1 TL (5 ml) Honig
  • 3 TL (15 g) Sheabutter
  • 3 TL (15 ml) Mandelöl
  • 2 TL (10 ml) Weizenkeimöl
  • 2 Tropfen Myrrheöl
  • 3 Tropfen Jasminöl

Honig-Sheabutter-Creme – was soll ich tun?

  1. Gib‘ das weiße, plättchenartige Bienenwachs in eine Schüssel. Stelle diese in ein heißes Wasserbad und lass‘ das Bienenwachs aufschmelzen.
  2. Zeitgleich gibst Du in einer zweiten Schüssel das Lindenblütenwasser mit dem Honig zusammen und erhitzt es.
  3. Ist das Bienenwachs vollständig geschmolzen, fügst Du die Sheabutter hinzu und rührst so lange, bis auch diese vollständig geschmolzen ist. Anschließend musst Du noch unter ständigem, kraftvollem Rühren das Weizenkeim- und das Mandelöl hinzufügen. Stelle stets sicher, dass alle Inhaltsstoffe auch wirklich gut miteinander vermischt sind, damit sich wirklich eine homogene Masse bildet.
  4. Haben die Inhalte der beiden Schüsseln die gleiche Temperatur erreicht (wichtig: die Massen sollten erhitzt sein, aber nicht köcheln!), dann träufle die Lindenblüten-Honig-Mischung unter ständigem Rühren vorsichtig in die Ölmixtur.
  5. Nachdem sich die Lindenblütenwasser-Honig-Mischung sehr gut mit dem Öl vermischt hat, kannst Du die Mixtur von der Herdplatte nehmen und unter ständigem Rühren zum Abkühlen bringen. Nun musst Du nur noch das ätherische Öl zugeben und gut unterrühren. Fülle die Creme in ein Glasgefäß und schraube den Deckel erst auf, wenn die Creme vollständig erkaltet ist. Dann nur noch das Etikett anbringen – fertig!

Ein kleiner Tipp am Rande

Gerade beim Rühren und vermischen ist es von Vorteil, wenn man eine helfende Hand bei sich hat, die das elektrische Rührgerät bedient und mit einem Schneebesen schnell rühren kann. Also ist das Selbermachen von Cremes wirklich ein Grund, zusammen mit Freundinnen zu „kochen“. Und wenn Ihr größere Ansätze produziert, könnt Ihr einige Gläschen gefüllt mit selbst gemachter Creme auch verschenken. Da erübrigt sich die Frage in den Tagen vor Geburtstagen: „Was kann ich bloß schenken?“. Und wirklich jeder wird die Arbeit, Mühe und das Herzblut, was Du in diese Creme gesteckt hast, zu schätzen wissen. Dann verpack‘ doch das Gläschen noch nett und fertig ist eine ideale Aufmerksamkeit!

Wofür hilft’s?

Nicht nur in Zentralafrika wissen die Menschen um die heilenden und hautpflegenden Eigenschaften der Sheabutter, die auch als Karitébutter bezeichnet wird. Auch in Europa wird sie mehr und mehr geschätzt, denn sie versorgt die Haut auf eine sanfte Weise mit lang anhaltender Feuchtigkeit. Daher eignet sie sich besonders für empfindliche und trockene Haut. Ebenso auch für solche, die zur Faltenbildung neigt. Und dass fehlende Feuchtigkeit die Hauptursache dafür ist, dürfte bekannt sein! Durch die heilende und entzündungshemmende Wirkung des Honigs ergänzt, kann sich die Haut beruhigen und wieder glatt und geschmeidig anfühlen. So hätten wir’s doch gern, oder?!


 

Kommentare