Sie sind hier: Kosmetik.org » Kinder & Baby » So bleibt Babys Po zart und gepflegt

Back to Top





Hallo Kosmetik.org. Ich wollte mir von euch mal ein paar Tipps holen bezüglich der Pflege von Babys. Wichtig ist mir die genaue Pflege von Mund, Nase und Augen, da ich hier nicht genau weiß, wie ich [...] mehr lesen »

"Hi, ich habe mich gefragt ob Babys eine tägliche Pflege überhaupt benötigen... Ich meine es gibt so viele Pflegeprodukte und man meint den Kleinen etwas Gutes zu tun, doch was ist dran?" Viele Fr [...] mehr lesen »

"Beim Kämmen meiner Tochter (sie ist 4) ist plötzlich ein kleines Insekt herunter gefallen. Auch bei genauer Untersuchung habe ich nichts weiter gefunden. Mir ist aber aufgefallen, dass meine Tochte [...] mehr lesen »

"Ich habe gehört, dass Babylotionen die Haut meiner Kleinen besonders sanft pflegt. Aber es gibt immer noch eine Riesen Auswahl an Babylotionen... Woraus sollte ich beim Kauf achten?" Für unser Bab [...] mehr lesen »

So bleibt Babys Po zart und gepflegt

3. August 2012

Sabine Genau

Kosmetikerin

Ihr habt Fragen rund um die Kosmetik? Dann fragt Sabine um Rat! In null Komma nichts liefert sie Euch die Antwort ohne großes Fachchinesisch. Man soll es ja schließlich verstehen und nicht möglichst hochgestochen klingen!Google Profil

Die richtige Pflege für Babys Po


Ich möchte nichts falsch machen bei meinem Baby und bin mir ein bisschen unsicher. Wie reinige ich den zarten Po am besten? Soll ich eher sanft vorgehen, damit ich die Haut nicht reize, oder lieber gründlicher, damit der Kleine nicht wund wird?

 

Aller Anfang ist schwer

Die Elternzeit ist ganz klar die Zeit, in der die meisten Fragen auf eine Frau zukommen. Schließlich kommen die kleinen Knirpse nicht mit einer kompletten Bedienungsanleitung auf die Welt, und Mutter werden geht ja manchmal schneller als man gucken kann. Egal, ob Dein Kind nun ein langersehnter Traum ist, oder einfach nur die größte Überraschung Deines Lebens, Fragen zum Thema Baby Pflege haben alle Eltern. Deshalb wollen wir uns einmal der Thematik Baby Po widmen.

Einige von Euch haben sicher in einem Geburtsvorbereitungskurs schon mal einer Puppe die Windeln gewechselt und gewiss gedacht: Wow, na das geht aber einfach! Aber Hand aufs Herz, das kann ja wirklich jeder.

Du wirst schnell festgestellt haben, dass sich Dein kleiner Schatz nicht so ruhig verhält wie die Puppe, wenn Du ihm die Windeln wechseln möchtest. Mach Dir nichts draus, es geht allen so! Du wirst nun mehrmals täglich und auch zu Nacht schlafender Stunde in den Genuss kommen, Windeln wechseln zu müssen.

 

Windeln wechseln – Wie oft eigentlich?

Es gibt ganz schlaue Doktoren, die meinen, dass die Windeln mindestens alle zwei bis drei Stunden gewechselt werden müssen. Also da kann man sich wirklich drüber streiten, denn geschenkt bekommt man die Windeln schließlich nicht, und das die ins Geld gehen, stellt man schon nach den ersten Wochen mit dem Baby fest.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie oft die Windeln Deines Babys gewechselt werden sollen, dann ist es ratsam, immer wieder einmal eine Schnupper-Probe zu machen. Klingt ekelig, kann es im Ernstfall auch sein, wenn der kleine Fratz die Windel gefüllt hat. Aber auch wenn nur Pippi darin ist, kann man das über die Schnupper-Probe feststellen.

Ist die Windel trocken und das Baby nicht wund, dann musst Du die Windel selbstverständlich nicht schon nach zwei Stunden wechseln. Die pragmatisch Faustregel besagt, dass man immer dann wechselt, wenn etwas drin ist, eine trockene Windel kann auch ruhig mal etwas länger dran bleiben.

Wecken solltest Du Dein Baby nicht, wenn es in der Nacht Pippi gemacht hat. Moderne Windeln leiten die Feuchtigkeit gut in das Innere und das Baby kann getrost weiter schlafen.

 

Nichts für empfindliche Nasen: wenn das große Geschäft beseitigt werden muss

Das ist wirklich nichts für schwache Nerven und empfindliche Nasen. Vor allem dann nicht, wenn man einen nervösen Magen hat. Aber sei beruhigt, keine Mutter bleibt davon verschont. Es ist schon erstaunlich, was so kleine Wesen im Inneren produzieren und vor allem, welch garstigen Geruch sie damit schon frei setzen können.

Es hilft alles nichts, wenn die Windel voll ist, dann muss Babys Po gereinigt und selbstverständlich gepflegt werden. Zunächst solltest Du die größeren Ausscheidungen mit einem trockenen Tuch entfernen. Dieses kannst Du gleich in die volle Windel mit reinlegen und beides zusammen entsorgen.

Danach geht es an die Reinigung. Es stehen Dir zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Du lebst in einer recht modernen Zeit, in der man glücklicherweise nicht mehr, wie zu Großmutters Zeiten, die Windeln auskochen und alles mit Leinentüchern reinigen muss. Du kannst heute bequem auf Feuchttücher zurückgreifen. Hier steht Dir allerdings eine sehr große Auswahl zur Verfügung. Informiere Dich über die Inhaltsstoffe, denn Parfüm, Alkohol und andere reizenden Duftstoffe haben darin nichts verloren.

Neben Pampers findest Du günstigere Alternativen bei den Hausmarken von Rossmann oder auch dm. Es scheiden sich die Geister, ob man dauerhaft auf die fertigen Tücher zurückgreifen soll, oder nicht. Gerade aus dem Betrachtungswinkel der Umwelt und des Müllaufkommens, aber auch aus finanziellen Gründen.

 

Die Reinigung mit Wasser und Öl

Sanft und zugleich pflegend kann man den Baby Po reinigen, in dem man anstatt der fertigen Feuchttücher trockene Stofftücher verwendet und diese bei Bedarf in eine Schüssel warmes Wasser tunkt. Man kann in das Wasser auch einen Tropfen Olivenöl hineingeben. Viele Experten sind sich darüber einig, dass die Reinigung mit klarem Wasser und Öl besser ist, als mit den Feuchttüchern. Aber lass Dich davon bloß nicht einschüchtern. Du musst selbst herausfinden, was für Dich und für Dein Baby das Beste ist. Schließlich hast Du nicht immer die Möglichkeit, eine Schüssel mit Wasser und Öl bei der Hand zu haben. Die Feuchttücher sind in jedem Fall eine hervorragende Alternative, vor allem wenn es mal schnell gehen muss oder wenn man unterwegs ist.

 

Die Pflege danach – weniger ist mehr!

Früher hat man gepudert und gecremt bis zum geht nicht mehr. Davon ist man inzwischen glücklicherweise wieder abgekommen. Für die Pflege von Babys Po gilt: weniger ist mehr. Ist der Po nicht wund oder gerötet, solltest Du ihn nicht mit einer dicken Schicht Creme bedecken. Auch den Puder kannst Du Dir sparen.

Höchstens eine hauchdünne Schicht Babywundschutzsalbe kann immer aufgetragen werden, denn diese bildet einen Schutzfilm auf Babys zarter Haut. Aber gehe damit wirklich sparsam um, denn sonst kleisterst Du nur die Poren nur zu und das Wichtigste für einen gesunden Windelbereich ist Luftigkeit. Lass den kleinen Zwerg ruhig öfter auch mal ohne Windel strampeln. Wenn er sich gerade entleert hat, und der  kleine Fratz nicht friert, lass die Windel ruhig eine Zeit lang weg.

 

Wenn der Po wund ist

Das wird auch Dir sicher nicht erspart bleiben. Jedes Baby hat wenigstens einmal in den ersten Monaten einen wunden Po. Ein Tipp an stillende Mütter zur Prophylaxe: auf scharfes, säurehaltiges und übermäßig fettiges Esser verzichten, denn davon kann Babys Po ganz leicht wund werden. Du musst bei einem wunden Po sehr vorsichtig reinigen, damit die Haut nicht noch mehr gereizt wird. Danach auf Wund- und Heilsalben zurückgreifen.

Sie schützen zum einen die Haut und tragen außerdem dazu bei, dass die Heilung schneller vorangeht. Auch hier gilt: lass Dein Baby mal ohne Windeln, denn an der Luft heilt auch ein wunder Baby Po schneller!

 

Fazit der Redaktion

Auch bei der Babypflege sollte man es mit der Hygiene nicht übertreiben. Reinigung muss natürlich sein, aber die zarte Haut am empfindlichen Po muss immer möglichst sanft behandelt werden. Zu viele verschiedene Produkte schaden mehr, als sie nutzen, abgesehen davon, dass die Kosten nicht zu vernachlässigen sind. Weniger ist da manchmal mehr, das Baby wird´s genauso freuen wie den Geldbeutel.


 

Kommentare