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Bauchstraffung - Wenn auch Sport nicht hilft

21. März 2012

Clara Lange

Kosmetikerin

Clara ist unser kosmetisches Multitalent. Sie beleuchtet die Themen nicht nur aus der wissenschaftlichen Sicht, sondern bleibt mit einer Prise Witz auf dem kosmetischen BodenGoogle Profil


„Ich habe in den letzten 6 Monaten 15 Kilo abgenommen. Ich weiß Radikaldiäten tun dem Körper nicht gut, aber ich konnte mich einfach nicht mehr im Spiegel ansehen. Nun hängt jedoch die Haut an Bauch und Armen und es sieht furchtbar aus. Ich mag mich gar nicht mehr ohne Klamotten zeigen. Wäre eine Bauchstraffung die Lösung?“

Jeder von uns kennt kleine oder größere Fettpölsterchen im Bauchbereich. Besonders mit dem Alter nehmen die Polster mehr und mehr zu. Die meisten von uns sind weit entfernt von ihrer eigenen Idealfigur, zumindest gefühlt. Viele Menschen beginnen daher ihr Leben radikal umzustellen. Eine gesunde und vollwertige Ernährung, viel Bewegung und ein gesünderes Lebensgefühl. Die Pfunde purzeln meist von alleine.

Zu schnell abgenommen, die Haut kommt nicht mehr nach

Es gibt aber auch eine kleine Gruppe Menschen, die große Mengen an Gewicht verliert. Vielleicht durch eine zu radikale Ernährungsumstellung, Magersucht oder anderen Gründen. Für Frauen oder auch Männer mit sehr starkem Übergewicht ist es meist nicht möglich abzunehmen, ohne dass die Haut erschlafft und an einigen markanten Stellen hängt. Besonders betroffen von diesem Effekt sind die Bauchpartie und die Oberschenkel oder Arme. Die Haut hängt schlaff und ungestrafft am Körper. Das Wohlfühlen fällt schwer. Für den Bereich des Bauches haben plastische Chirurgen eine spezielle Methode entwickelt, um Patienten zu einem besseren Lebensgefühl zu helfen.

Zu groß ist die Scham

Patienten haben mitunter großes geleistet und eine Menge Körpergewicht durch verschiedene Methoden reduziert. Doch die Freude an diesem großartigen Erfolg wird leider manchmal getrübt. Der Bauch ist schlaff. Die Haut scheint zu groß für den eigenen Körper zu sein. Betroffene kleiden sich dick und immer dicker ein, damit niemand von außen ihre neue Problemzone wahrnimmt. Nach und nach kommt es zu einer starken sozialen Isolierung. Eine Operation verspricht zu helfen: Die Bauchstraffung.

Die Haut wird quasi rausgeschnitten

Die Bauchstraffung, wird auch Bauchdeckenstraffung oder Abdominoplastik genannt. Manchmal sprechen Ärzte aber auch von einer Bauchdeckenplastik. Dieser schwierige Eingriff wird immer unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei wird der Hautüberschuss im Bauchbereich entfernt und die Resthaut wieder gestrafft, bevor die Wunde wieder vernäht werden kann. Dazu nutzt der Operateur eine spezielle Schnitttechnik – den W-Schnitt. Dazu wird der Schnitt entlang des Schambereichs bis hin zu den Hüftknochen geführt. Die Narben sind recht groß und nur eine penible Wundpflege und Schonung kann die Vernarbung minimieren.

Teuer und riskant zugleich

3500 bis 6500 Euro müssen Privatzahler für diesen Eingriff in der Regel bereit halten. In seltenen und medizinisch notwendigen Fällen bezahlt die Krankenkasse. Hier gilt es sich gut zu informieren welche Kriterien man erfüllen muss, um eine Unterstützung der Kasse zu erhalten. Die Operation ist wegen der großen Wundfläche besonders riskant. Die Nähte und Wunden entzünden sich schnell und der empfindliche Bauchraum mit allen Organen und lebenswichtigen Funktionen liegt direkt darunter. Daher ist vor einer solchen plastischen Operation immer eine Kosten-Nutzen-Rechnung zu tätigen. Für Patienten, die in ihrem Alltag und in ihrer sozialen Umwelt sehr stark eingeschränkt sind, empfiehlt sich unter Umständen diese Operation. Patienten berichten von einem neuen Körpergefühl und mehr Selbstbewusstsein nach dem Eingriff.



 

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