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Trockene Hände vorbeugen

Liebes Kosmetik-Team, der Winter kommt und bringt mein altbekanntes Problem mit sich. Ich habe zwar das ganze Jahr über mit trockenen Händen zu tun, aber im Winter kann ich cremen, cremen, cremen – es nützt einfach fast nichts mehr. Meine Hände sind während der kalten Jahreszeit immer trocken und rissig, das sieht natürlich auch nicht gerade schön aus. Und es fühlt sich auch nicht gut an. Ich habe mir in Drogerien und Apotheken wirklich schon alle Mittelchen gegen trockene Hände gekauft, jetzt könnt nur noch Ihr mir helfen. Das hoffe ich doch zumindest!

Trockene Hände sind besonders im Winter ein weit verbreitetes Problem. Deshalb gibt es auch in Drogerien und Apotheken so viele Cremes, die Du ja anscheinend auch alle schon durch probiert hast. Die Mittelchen spenden der Haut zwar Feuchtigkeit und versorgen sie mit Fett, damit bekämpfen sie aber nur das Symptom. Das ist zwar auch wichtig, aber es ist besser, wenn Du das Problem an der Wurzel packst und die Ursachen gleich von vorne herein bekämpfst. Vorbeugen heißt hier also das Zauberwort.

So beugst du trockene Hände vorWarum trocknen die Hände so aus?

Spröde und rissige Haut hat natürlich Ursachen. Im Winter entziehen trockene Heizungsluft und Eiseskälte den ohnehin schon trockenen Händen noch mehr Feuchtigkeit. Denn bei tiefen Temperaturen produziert die Haut weniger Fett, die trockene Luft gefährdet obendrein auch diesen letzten Rest. Deshalb solltest Du im Winter das Haus auch nie ohne schützende Handschuhe verlassen. Aber es gibt im Alltag noch weitere Faktoren, welche die Haut zusätzlich belasten. Bei der Hygiene fängt es schon an. Sicher wäschst Du Dir als reinlicher Mensch mehrmals täglich die Hände. Das ist natürlich auch gut so, aber es kommt sehr drauf an, womit. Denn schon das Wasser entfettet die Haut, da solltest Du nicht auch noch beim Reinigungsprodukt einen zusätzlichen Feuchtigkeitskiller benutzen. Seife heißt hier das Stichwort. Die darin enthaltenen Tenside weichen die Schutzhülle der Haut auf und beeinträchtigen den Säureschutzmantel. Denn Seife ist basisch. Du solltest daher immer auf den pH-Wert achten und bei der Handwäsche ein Produkt mit der Aufschrift ‚pH hautneutral‘ benutzen. Solche milden Flüssigseifen haben einen pH-Wert von 5,5. Dieser Wert entspricht dem Deiner Haut und schont so auch deren Säureschutzmantel. Damit tust Du schon sehr viel für die Vorbeugung gegen trockene Hände. Achte außerdem beim Hände waschen auf die Wassertemperatur und vermeide zu heiße oder zu kalte Wäschen. Lauwarm ist genau richtig. Wenn Du von Berufs wegen viel mit Wasser in Berührung kommst, beispielsweise beim Spülen oder ähnlichen Tätigkeiten, solltest Du so oft wie möglich Arbeitshandschuhe tragen.

Vorbeugende Maßnahmen

Wie Du Dich beim Thema Hände waschen verhalten sollst, weißt Du ja jetzt. Und wie geht es danach weiter? Die Inhaltsstoffe von den einschlägigen kosmetischen Pflegeprodukten gegen trockene Hände kennst Du ja bestimmt schon aus Erfahrung. Da werden verschiedene Öle als Fettspender verwendet und zusätzlicher Harnstoff, oft als Urea bezeichnet, bindet Wasser in der Haut. Dexpanthenol kommt in manchen Cremes zur Hautberuhigung zum Einsatz. Reicht das alles nicht aus, wie es bei Dir ja der Fall zu sein scheint, musst Du härtere Geschütze auffahren. Aber keine Angst, wir empfehlen Dir hier keine chemische Keule. Ein einfaches Ölbad kann bei trockenen Händen schon Wunder wirken. Du kannst dafür Olivenöl verwenden, oder auch Jojoba- oder Mandelöl. Darin badest Du Deine Hände abends vor dem zu Bett gehen für einige Minuten und tupfst das Öl hinterher nur leicht ab. Dann ziehst Du Dir zum Schlafen ein Paar feine Baumwollhandschuhe an und lässt die Fettkur über Nacht einwirken. Das kannst Du im Winter ruhig jeden Tag so praktizieren.

Extrapflege selbst gemacht

Wenn Du Dich mal ganz besonders für Deine Handpflege ins Zeug legen willst, kannst Du Dir eine Handcreme mit Bienenwachs selbst zusammen rühren. Die ist für trockene Hände deshalb besonders gut geeignet, weil sie einen leichten Film auf der Haut hinterlässt. Das bringt Deinen Händen im Winter einen zusätzlichen Schutz vor Austrocknung. Zuerst musst Du dazu die Fettphase zubereiten, dabei fängst Du mit 2 Gramm Cetylalkohol an. Dieser wird bei 65 bis 68 Grad Celsius aufgelöst, danach werden 15 Gramm Öl eingerührt. Du kannst dafür beispielsweise Olivenöl, Sesamöl oder Distelöl verwenden. Nun kommen noch 7 Gramm Tegomuls und 4 Gramm Bienenwachs in die Masse. Unter ständigem Rühren wird zum Schluss noch etwas heißes Wasser zugefügt, das vorher abgekocht wurde. Wenn diese Masse auf Handwärme abgekühlt ist, kommen die restlichen Zutaten an die Reihe. Du kannst beispielsweise noch einen Löffel Dexpanthenol 75 Prozent einrühren, oder auch 30 Tropfen Aloe Vera 10fach. Weitere Zusätze können beispielsweise ein Löffel Kamille-Extrakt, 20 Tropfen Silkprotein, eine Messerspitze Allantoin und 2 Tropfen ätherisches Duftöl sein. Konserviert wird die Salbe mit 12 Tropfen Paraben K oder Grapefruitkern-Extrakt. Die Masse wird erst beim Kaltrühren schön cremig.

Fazit der Redaktion

Im Winter solltest Du Deinen Händen ein bisschen Extrapflege gönnen. Wie Du das machst, weißt Du ja jetzt. Ansonsten solltest Du bei Deinem bisherigen Motto ‚Cremen, Cremen, Cremen‘ unbedingt bleiben. Denn was Deiner Haut fehlt, musst Du ihr ständig von außen zuführen. Vielleicht jetzt ja auch mal mit einer selbst zubereiteten Pflegecreme. Den Spaß dabei gibt´s ganz umsonst obendrauf.

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