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Selbstbräuner – Creme oder Spray, was ist besser?

Hallo Ihr, angesichts des nahenden Sommers hätte ich da mal ne Frage. Da ich eher der blasse Typ bin, würde ich dieses Jahr gerne mal einen Selbstbräuner ausprobieren. Sonst kann ich im Frühjahr endlos lange keine Röcke anziehen, mit meinen käsig weißen Beinen sieht das einfach nicht aus. Und wenn ich mich in die Sonne lege, werde ich meist eher rot anstatt braun, deshalb muss ich gaaanz gaaanz langsam machen. Bis ich also mal eine attraktive Farbe an die Beine kriege, kann das ganz schön dauern. Da scheint mir die Lösung mit dem Selbstbräuner wie gerufen zu kommen. Nun gibt es aber bei den Selbstbräunern so viele unterschiedliche Produkte. Welches nehme ich denn da am besten? Und gibt es vielleicht noch ein paar Tipps von Euch zur streifenfreien Anwendung? Vielen Dank dafür.

Bei käsig weißen Beinen und starker Neigung zum Sonnenbrand ist die kosmetische Bräunung in der Tat eine gute Alternative. Auf jeden Fall schonender und billiger als regelmäßige Besuche im Solarium. Beim Selbstbräuner ist es mit dem einfachen Eincremen oder Aufsprühen aber nicht getan. Für die streifenfreie Anwendung, wie Du Dich ausdrückst, muss man in der Tat einige Regeln beherzigen. Bei der Auswahl des Produkts spielt vor allem die persönliche Vorliebe eine Rolle, wir wollen hier aber auch mal ein paar allgemeine Vor- und Nachteile auflisten. Probier am besten einfach aus, welches Produkt am besten zu Dir passt.

Welches Selbstbräunungsprodukt ist für Sie geeignet?Selbstbräunungs-Produkte

  • Selbstbräunungs-Creme

Die Creme kann man sowohl auf dem Gesicht als auch auf dem Körper anwenden. Im Gesicht am besten mit einem Make-up Schwämmchen auftragen. Der in allen Produkten enthaltene Wirkstoff DHA kann der Haut Feuchtigkeit entziehen, daher sollte die Bräunungscreme unbedingt ausreichend pflegende Substanzen enthalten. Sie lässt sich problemlos auftragen und ist mit genügend Feuchtigkeit auch für trockene Haut geeignet. Tipp: Wenn Du Selbstbräunungscreme mit normaler Bodylotion mischst, wird das Farbergebnis nicht ganz so intensiv.

  • Selbstbräunungs-Spray

Damit erreicht man eine gleichmäßige Bräune von oben bis unten. Besonders gut für schwer erreichbare Stellen geeignet. Tipp: Sofort nach dem Sprühen mit den Händen verteilen, so Partie für Partie vorgehen.

  • Selbstbräunungs-Lotion

Wegen des hohen Feuchtigkeitsgehalts besonders für trockene Haut gut geeignet. Lotion klebt nicht und hinterlässt ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Tipp: Auf Gesicht und Hals kannst Du die Lotion am besten mit einem Wattebausch verteilen.

  • Selbstbräunungs-Tuch

Unkompliziert, wenn´s mal schnell gehen soll. Auch praktisch für unterwegs, beispielsweise auf Reisen.

  • Selbstbräunungs-Gel

Das leichte Gelprodukt zieht besonders schnell ein, deshalb muss man beim Verteilen aber auch besonders fix arbeiten. Hat zusätzlich eine angenehm kühlende Wirkung. Tipp: Für ein gleichmäßiges Ergebnis an Stellen wie den Knien, den Ellenbogen und den Knöcheln besonders dünn auftragen.

  • Selbstbräunungs-Mousse

Wirkt besonders schnell und lässt sich gut verteilen. Tipp: Die Mousse zuerst in den Handflächen verreiben und dann zügig auf der Haut verteilen. Dazu natürlich Einmal-Handschuhe tragen.

Erst die Pflege, dann die Bräune

Egal, für welches Produkt Du Dich nun entscheidest, eine pflegende Vorbehandlung solltest Du Deiner Haut auf jeden Fall gönnen. Je sorgfältiger Deine Haut gepflegt ist, desto schöner wird hinterher auch die Bräune aussehen. Keinesfalls solltest Du vor der Anwendung ein Vollbad nehmen, denn die aufgequollene Haut würde den Selbstbräuner unregelmäßig aufnehmen.

  • Vorbereitendes Peeling

Vor jeder Anwendung eines Selbstbräunungs-Produkts solltest Du ein Peeling machen. Denn nur wenn die Haut schön glatt ist, wird die Bräune auch gleichmäßig. Dafür kannst Du einen Luffa-Handschuh genauso gut verwenden wie ein körniges Peelingprodukt aus dem Drogeriemarkt.

  • Gründlich Eincremen

In Amerika haben Forscher herausgefunden, dass die Farbe von Selbstbräunungs-Produkten am besten aufgenommen wird, wenn die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt ist. Also gründlich eincremen und gut einziehen lassen, bevor Du zum Selbstbräuner greifst.

  • Hände und Kleidung schützen

Deine Hände schützt Du am besten mit Einmal-Handschuhen. Damit Deine Kleidung nicht mit eingefärbt wird, solltest Du den Selbstbräuner mindestens 20 Minuten lang einziehen lassen, bevor Du Dich anziehst.

  • Bräune möglichst lange erhalten

Damit Deine Bräune möglichst lange schön bleibt, solltest Du Dich sorgfältig pflegen und Deine Haut immer ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen. Sonst droht die allzu schnelle Abschuppung der künstlichen Bräune. Zur Pflege Deiner kosmetisch gebräunten Haut kannst Du eine Bodylotion benutzen, die selbst ein wenig Selbstbräuner beinhaltet.

  • Erste Hilfe

Wenn die Bräune doch mal fleckig geworden ist, kannst Du die zu intensiv gefärbten Stellen mit einem Peelingprodukt abreiben. Dann mit alkoholhaltigem Gesichtswasser nacharbeiten. Zitronensaft wirkt ebenfalls aufhellend, trocknet aber die Haut aus. Also nur in Verbindung mit intensiver Feuchtigkeitspflege anwenden.

Fazit der Redaktion

Wer wünscht sich nicht eine makellose Sonnenbräune? Aber heutzutage kennt auch jeder die gefährlichen Folgen von ausgiebigen Sonnenbädern. Da kommt die kosmetische Lösung gerade recht. Ob man die Selbstbräuner nun, so wie Du, zur Vorbereitung auf den Sommer verwenden möchte, oder sie als schonende Alternative zum Braunbraten in der Sonne sieht, eine schöne Bräune garantieren sie allemal. Das A und O einer gepflegt aussehenden Sommerbräune ist aber in jedem Fall die gute Pflege. Sowohl die sonnengebräunte als auch die kosmetisch gebräunte Haut neigen zu Trockenheit und Abschuppung, was ganz schnell zum Verlust der schönen Färbung führt. Denn nicht  nur die Sonne, auch die Selbstbräunungs-Produkte entziehen der Haut Feuchtigkeit. Die musst Du dann durch gute Pflege ersetzen.

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