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Propolis Creme selber machen – Natürliche Pflege für die Haut

Schon seit Jahrhunderten suchen Menschen nach Inhaltsstoffen, die die Haut pflegen, sie vor Bakterien schützt oder die Wundheilung beschleunigt. Dabei testete man im Grunde genommen alle Naturprodukte, die einem mehr oder weniger in die Finger kamen. Stöcke, Pflanzen, Gräser und auch Tierprodukte wurden in verschiedene Grundlagen eingearbeitet, um der Haut einen besonderen Schutz zu gewährleisten. So ist es wohl kaum verwunderlich, dass man vor den Bienen ebenfalls keinen Halt gemacht hat. Was Propolis mit Bienen zu tun hat? Propolis ist ein Bienenharz und wird von den fleißigen Arbeitern mit in den Bienenstock eingearbeitet, um Krankheitserregern in dem mollig warmen und auch feuchten Bau den Garaus zu machen.

Die natürliche Creme selber machenInhaltsstoffe

  • 15 g Lanolin Anhydrid
  • 30 mL Olivenöl, Rapsöl oder Mandelöl
  • 4 g Bienenwachs
  • evtl. 2 g Sheabutter (falls Konsistenz zu flüssig)
  • 25 mL destilliertes Wasser (abkochen + abkühlen)
  • 50 Tropfen Propolis-Tinktur

Propolis Creme – Was soll ich tun?

Man nimmt sich zwei Bechergläser. In dem einen Becherglas wird das Wasser mit der Propolis-Tinktur vermischt und das andere Becherglas wird mit dem Öl, Lanolin Anhydrid und Bienenwachs (evtl. Sheabutter) befüllt. Beide Bechergläser müssen dann in einem Wasserbad erhitzt werden bis die festen Bestandteile geschmolzen sind. Unter ständigem Rühren wird anschließend die Wasserphase in kleinen Mengen zu der Ölphase gegeben. Nun heißt es rühren, rühren und nochmals rühren! Und das so lange bis alles abgekühlt ist. Je gewissenhafter es gemacht wird, umso stabiler ist die Creme im Nachhinein und hält sich somit auch länger. Also, Mühe geben, es lohnt sich!

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Dann muss die Creme nur noch in einen Salbentiegel abgefüllt werden, et voilà, schon hat man seine selbst gemachte Propolis Creme. Hier weiß man wenigstens, was drinsteckt!

Wofür hilft’s?

Die Propolis Creme wird meist auf irritierte Hautstellen – zum Beispiel nach einem Sonnenbrand – aufgetragen und wegen ihrer wundheilungsfördernden Wirkung ebenfalls für entzündete und verletzte Haut genutzt. Also ein idealer Allrounder, falls die Haut im Sommer gereizt ist oder man im Allgemeinen mit einer empfindlichen Haut zu kämpfen hat. Manche schwören bei Akne, Schuppenflechte und Warzen darauf, wobei man da immer auf die Konzentration achten sollte. Je weniger drin ist, umso länger dauert eine effektive Behandlung bei speziellen Hautkrankheiten!

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