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Paraffinbad gegen die trockene Winterhaut

Eine gezielte Pflege der Hände und Füße ist wichtig und sinnvoll, wird aber oft vernachlässigt. Nicht umsonst sagt man aber, dass das wahre Alter an den Händen abgelesen werden kann. Denn Gesicht, Hals und Dekolleté werden meist typ-gerecht gereinigt, gepflegt und geschützt. Bei den Händen ist das nicht der Fall, dabei ist es die Körperpartie, die am meisten strapaziert wird. Auch die Füße bei der Pflege oft schlichtweg vergessen. Hornhaut, trockene Füße und Schrunden sind die Folge. Wer seine Hände und Füße intensiv pflegen möchte, kann dies mit einem Paraffinbad tun. Die Behandlung wird bei der Kosmetikerin, der Podologin oder im Nagelstudio angeboten. Und kleine Paraffingeräte gibt es heute sogar schon für zu Hause.

Paraffinbad gegen die trockene WinterhautWas ist ein Paraffinbad und wofür wird es angewandt?

Wer viel im Haushalt arbeitet oder einen Beruf hat, bei dem Hände und Fingernägel strapaziert werden, wird ihnen das auch schnell ansehen. Sie werden trocken und rissig, Fingernägel brechen oder reißen ein. Die Haut um die Nägel herum ist meist spröde. Bei den Füßen sieht es ähnlich aus. Viele Menschen neigen ohnehin zu trockenen Füßen, Hornhaut und Schrunden. Das ist nicht nur unangenehm, sondern sieht auch unschön aus. Um dem entgegenzuwirken, werden die sogenannten Paraffinbäder angeboten. Paraffin ist nichts anderes als Wachs. Für den kosmetischen Einsatz wird auf weitere Zusätze meist verzichtet, sodass auch Allergiker keine Probleme haben (bitte nur Paraffin oder Duft- und Zusatzstoffe verwenden). Das Paraffinbad erzeugt jede Menge Wärme, wodurch auch eine Art Sauna-Effekt hervorgerufen wird. Aus diesem Grund wird das Bad nicht nur für den kosmetischen, sondern auch für den therapeutischen Zweck eingesetzt.

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Wie funktioniert ein Paraffinbad?

In einer Schale werden feste Paraffinblöcke zum Schmelzen gebracht. Sobald das Paraffin flüssig  ist, kann man Hand, Fuß, Knie oder jedes andere Körperteil hineintauchen. Unter der großen Wärmeeinwirkung und wegen der undurchlässigen Paraffinschicht, die die Haut bedeckt, beginnt man zu schwitzen. Die Feuchtigkeit kann nicht abtransportiert werden bzw. verdunsten, da die Haut ja noch immer mit einer Paraffinschicht umgeben ist. Aus diesem Grund wird die Feuchtigkeit von der Haut wieder aufgenommen. Im kosmetischen Bereich wird vor der Behandlung meist eine Maske oder Creme aufgetragen. Durch die enorme Wärme öffnen sich die Poren der Haut und die Pflegewirkstoffe können so besser eindringen und wirken. Nach dem Entfernen der Paraffinschicht ist die Haut dann glatt und weich.

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Paraffinbad – so wird’s gemacht

Wenn das Paraffinbad für die Pflege von Händen und Füßen angewandt und nicht für den therapeutischen Zweck eingesetzt wird, läuft die Behandlung etwa folgendermaßen ab:

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  1. Hände und Füße sollten zuerst sorgfältig gereinigt und ggf. desinfiziert werden. So verhindert man, dass Verunreinigungen in das Bad gelangen und dieses verschmutzen.
  2. Anschließend ist ein Peeling sinnvoll. Dieses entfernt abgestorbene Hautschüppchen und sorgt dafür, dass Wirkstoffe besser eindringen.
  3. Jetzt können die Pflegestoffe aufgetragen werden. Eine Ampulle und/oder Maske sollten es idealerweise sein.
  4. Wenn das Paraffinbad eine Temperatur von etwa 50°C erreicht hat, werden Hände oder Füße mit gespreizten Fingern/Zehen in das flüssige Paraffin getaucht.
  5. Hände oder Füße hinausziehen und nochmals eintauchen – solange, bis sich eine dicke Paraffinschicht um Hand oder Fuß gebildet hat.
  6. Plastiktüte oder Handschuhe überziehen und das Ganze 15 Minuten wirken lassen.
  7. Das Paraffin entfernen.

Sinnvoll oder nicht?

Ein Paraffinbad kann bei der Kosmetikerin oder zu Hause durchgeführt werden. Wer zu trockener Haut neigt, profitiert in jedem Fall von der Anwendung, denn die intensive Pflege macht die Haut wieder glatt und weich und versorgt sie intensiv mit Pflegestoffen. Für einen andauernden Effekt sollte das Bad 1 bis 2 x pro Monat durchgeführt werden.

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