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Was ist der Unterschied zwischen Babyöl und Babylotion?

26. April 2012

Clara Lange

Kosmetikerin

Clara ist unser kosmetisches Multitalent. Sie beleuchtet die Themen nicht nur aus der wissenschaftlichen Sicht, sondern bleibt mit einer Prise Witz auf dem kosmetischen BodenGoogle Profil


„Hey Kosmetik.org, mein Kleiner hat immer so einen wunden Po durch das Tragen der Windeln. Ich versuch sie schon so oft wie möglich zu wechseln, doch wirklich Herr werde ich der Lage nicht! Nun war ich auf der Suche nach der richtigen Pflege und verstehe nicht so Recht den Unterschied zwischen einem Babyöl und einer Babylotion. Könnt ihr mir da weiterhelfen?!

Babyöl vs. Babylotion

Kosmetikhersteller überschwemmen uns mit Produkten und wir haben leider irgendwann und irgendwo den Faden verloren. Was nun? Welches Produkt ist am besten für mein Baby geeignet? Wie pflege ich einen wunden Po? Was ist der Unterschied zwischen Babyöl und Babylotion? Keine Angst, viele Produkte schaden Ihrem Baby auch nicht, wenn Sie sie falsch anwenden. Benutzen Sie beispielsweise bei einem wunden Po statt Babyöl Bodylotion wird die empfindliche Haut Ihres Babys schnell reagieren und Ihnen signalisieren, was sie nicht benötigt.

Zuerst hatte die Babylotion die Nase vorn‘

Kosmetik.org stellt für Sie die wichtigsten Eigenschaften von Babyöl und Babylotion vor, damit Sie in Zukunft für Ihr geliebtes Baby die richtige Wahl im Produktdschungel der Kosmetikindustrie treffen können. Noch vor einiger Zeit hatte die Babycreme das Babyöl fast vollkommen aus den Regalen der Supermärkte und Drogerien verdrängt. Viele Eltern fällten ihre Kaufentscheidung zugunsten der Creme, weil sie einige direkte Vorteile versprach: Die Creme wirkte rasch ein und hinterließ einen trockenen Baby-Popo, während das Babyöl einen schmierigen und nassen Film hinterließ. Außerdem rochen die Cremen und Lotionen oftmals besser als das Babyöl.

Erst in jüngster Zeit setzte sich flächendeckend die Erkenntnis durch, dass zu viel Pflege die Haut des Babys austrocknet. Daher griffen Eltern vermehrt wieder zu den reichhaltigen Babyölen, denn die Lotionen und Cremes, die vorher oft benutzt wurden, enthielten einen höheren Wasseranteil. Im Gegensatz dazu enthalten Babyöle einen hohen Fettanteil, der für empfindliche Babyhaut, besonders im Po-Bereich, besser geeignet erscheint.

Die Vorteile von Babyöl auf einen Blick

Babyöl hat den Vorteil, dass es einen viel höheren Fettanteil aufweist als Babycreme oder Babylotion und damit einen schützenden Film auf der zarten Haut des Babys hinterlässt, die bis zu fünf Mal dünner ist als die Haut eines Erwachsenen. Mit Babyöl wird die Haut Ihres Babys vor schädlichen Umwelteinflüssen besser geschützt. Ein weiterer Vorteil ist die Wirkungsdauer. Wenn man das Babyöl richtig einziehen lässt, dann hält der feuchtigkeitspendende Effekt und der abweisende Schutzfilm auf der Haut viel länger als bei Babylotionen. Da die Haut von Babys ohnehin im besonderen Maße und sehr schnell zum Austrocknen neigt, ist Babyöl die bessere Wahl. Um eine schöne und geschmeidige Haut ohne trockene Stellen und Risse zu fördern, sollte man das Babyöl regelmäßig bei seinem Schatz anwenden und es gut und sorgfältig einmassieren.

Und last but not least die Vorteile der Babylotion

Babylotionen sind schneller zur Hand und wirken schneller in die Haut des Kindes oder Babys ein. Allerdings sollten Eltern bei diesen Lotionen verstärkt auf die Inhaltsstoffe achten. Es gibt sehr gute Lotionen, aber auch eine große Menge an Lotionen, die Ihrem Baby auf Dauer nicht gut tun. Diese Lotionen enthalten Parfüm, synthetische Duftstoffe oder ätherische Öle, die die Haut Ihres Babys sehr stark reizen und austrocknen können. Leider werden bei vielen Babylotionen auch heute noch PEG-Derivate eingesetzt. Durch diese Inhaltsstoffe wird die Haut durchlässiger für alle möglichen Stoffe und Schadstoffe. In vielen Produkten finden sich ebenfalls Mineralöl, Konservierungsstoffe, Farbstoffe und andere allergieauslösende Substanzen.


 

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