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Intimrasur - Schluss mit den kleinen Pickeln nach der Rasur

21. März 2012

Kristina Koniker

Pharmazeutin

Pharmazeutin? Ja, aber mit dem Blick für's Wesentliche und ohne großes kosmetisches Fachgesimpel. Sie behält den Überblick auf Kosmetik.org!


„Liebes Kosmetik.org Team, bald ist wieder die Bikinisaison eröffnet. Ich bevorzuge es natürlich meinen Intimbereich zu rasieren, jedoch ist meine Haut danach total gereizt und schmerzt. Wie kann ich meinen Intimbereich rasieren ohne danach überall kleine Pickelchen zu haben?! Schön ist das ja auch nicht!“

Glatt ist trendy

Da hast Du absolut Recht! Was nützt es einem seinen Intimbereich penibel zu rasieren und alle Härchen zu entfernen, wenn man danach rote Pickel sprießen sieht. In dem Fall kann man sich das Rasieren doch gleich sparen. Doch irgendwie steht man im wahrsten Sinne des Wortes unter einem Rasierdruck, denn seit den 90er Jahren scheinen Haare im Intimbereich verpönt zu sein.

Eine Studie an der Universität Leipzig hat das ergeben, was wir alle natürlich schon lange gewusst haben. 300 Studenten im Durchschnittsalter von 23 wurden nach ihren Rasiergewohnheiten (2008) befragt. Ganze 88% der weiblichen und 67% der männlichen Befragten rasieren sich regelmäßig ihren Intimbereich. Auch wenn man die glatte und seidige Haut im Intimbereich bevorzugt, sollte man wissen, wie man richtig rasiert!

Top 5: So bleibt der Intimbereich frei von kleinen Pickelchen

  1. Vorbereitung
    Vor der Rasur sollte die Haut gereinigt werden, damit Bakterien, Viren und jegliche andere Mikroorganismen abgetötet werden. So können sie sich erst gar nicht in die Haut einnisten und Pickel entstehen lassen. Reinigen kann man den Intimbereich natürlich mit dem üblichen Duschgel oder man greift zu Teebaumöl oder macht sich ein Kamillebad. Ausprobieren ist hier die Devise. Je nach Hauttyp reagiert man empfindlicher auf das Eine als auf das Andere.
  2. Damit’s besser flutscht
    Wenn man zu einem Nassrasierer greift, sollte man vorab ein Rasiergel oder Rasierschaum auftragen. So ist der Widerstand einfach geringer und die Haut bleibt verschont und bleibt geschmeidig und zart. Tipp: Mittlerweile gibt es sogar Schäume und Gele mit einer antibakteriellen und kühlenden Wirkung!
  3. Wuchsrichtung
    Greift man dann endlich zum Rasierer, ist es sehr wichtig IN Wuchsrichtung der Haare zu rasieren. Wenn man in die entgegengesetzte Richtung enthaart, entfernt man mit den Haaren auch noch kleine Stücke der Haut. Zwar verschließen sich diese Wunden wieder sehr schnell, aber währenddessen passiert es sehr häufig, dass Bakterien sich in die Wunden einnisten und durch ihre Stoffwechselprodukte entzündet sich die Wunde. Genau so entstehen dann kleine eitrige Pickel, die schmerzen und unansehnlich sind.
  4.  Kaltes Wasser
    Nach dem Rasieren sollte man den Intimbereich kurz mit kalten Wasser spülen. Das ist die effektivste Methode gegen Pickel, denn dadurch verschließen sich die Poren im Handumdrehen und lassen den Bakterien überhaupt keine Zeit einzudringen. Probiert es aus, ihr werdet staunen!
  5. Pflege
    Und last but not least, sollte man der Haut nach den ganzen Strapazen etwas Gutes tun! Viele schwören auf Babyöl und Babypuder. Diese Produkte sehen wir mit Skepsis, denn das Babyöl kann die Poren unnötig verstopfen und so können Pickel erst recht entstehen. Das Puder ist ganz gut, um den Intimbereich trocken zu halten, wobei man hierbei die Feuchtigkeitspflege an sich nicht vergessen sollte. Kosmetik.org empfiehlt eine Creme mit Aloe Vera. Dadurch wird die Haut auch gleichzeitig beruhigt! Finger weg von alkoholhaltigen Cremes und Pflegeprodukten, da die Haut danach unnötig brennt und zu jucken beginnt.

Und ein kleiner Tipp zum Schluss

Wenn man dann noch auf Nummer sicher gehen möchte, sollte man zumindest den ersten Tag nach der Rasur zu weiter Unterwäsche aus Baumwolle greifen. So wird die Haut durch die Reibung nicht noch mehr gereizt und durch die Baumwolle kann sich keine Flüssigkeit stauen wie z.B. bei Synthetik-Unterwäsche.


 

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