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Roche kauft Illumina - Wie viel Gentechnik steckt in unserer Kosmetik?

12. April 2012

Kristina Koniker

Pharmazeutin

Pharmazeutin? Ja, aber mit dem Blick für's Wesentliche und ohne großes kosmetisches Fachgesimpel. Sie behält den Überblick auf Kosmetik.org!


„Hey, ich hab gehört Roche will Illumina kaufen, um die steigende Nachfrage an Gentechnik zu bedienen. Stimmt das?“

Pharma-Riese Roche setzt auf Gentechnologie

Auch wenn die Pharmabranche zu einem der lukrativsten Bereiche gehört, muss man sich gegenüber der Konkurrenten durchbeißen, um im Gespräch und vor allem im Business zu bleiben. Da müssen neue Alternative her, man braucht die Sprunginnovation schlecht hin. Ein Präparat, das Wunder bewirken kann! Die ultimative Lösung gegen HIV oder auch eine Substanz die Krebs im Nu bekämpft. Nur so geht man in die Geschichte ein und bleibt an der Spitze. Doch wie bekommt man das hin? Vielleicht mit einem Riesen Hightech-Labor, in dem ausschließlich die Elite der Pharmabranche forscht? Wer’s sich leisten kann, nur zu!

Roche probiert einen anderen Weg! Der Pharmakonzern hat es sich zum Ziel gemacht die amerikanische Firma Illuminat aufzukaufen. Roche ist bereit 44,50 US-Dollar PRO Aktie zu zahlen, das sind insgesamt 5,7 Milliarden US-Dollar. Teurer Spaß, doch wozu der ganze Aufwand? 

Illumina spielt mit DNA

Die Firma Illumina zählt zu den weltgrößten Unternehmen im Bereich der Gentechnologie. Sie hantieren mit dem Erbgut, um neue Erkenntnisse in Sachen Gentechnologie zu erhalten. Dabei schauen sie sich die einzelnen Bausteine bis auf die letzte Base an. Mittlerweile scheinen Pharma-Riesen genug vom experimentellen Herumprobieren zu haben. Im Grunde genommen ist es wie Lotto spielen! Zehntausende von Substanzen werden synthetisiert, damit lediglich EINER davon letztlich auf den Markt und zum Verbraucher kommt. Das scheint ziemlich deprimierend zu sein, wenn man bedenkt wie viel Geld am Ende unnötig in die Forschung und Entwicklung geht!

Und genau aus diesem Grund suchen Pharmakonzerne wie Roche eine Alternative in Form der Gentechnologie. Da scheint es doch auf der Hand zu liegen, weswegen Roche mit allen Mitteln versucht Illuminat zu kaufen! Man kauft einfach

Und wie viel Gentechnik steckt nun in meiner Kosmetik?

Ok, im Grunde hat Roche überhaupt nichts mit Kosmetikprodukten zu tun. Doch der mögliche Kauf lässt Verbraucher aufhorchen! Neben Lebensmitteln versucht man nun auch noch Gentechnik in Medikamente und vielleicht sogar Kosmetikprodukte zu schmuggeln! Was kommt als nächstes und muss man sich das gefallen lassen? Und wenn wir mal ehrlich sind: Gentechnologie gibt es nicht erst seit gestern!! Nur scheinen die Medien dieses Thema eben jetzt wieder aufzugreifen. Schon seit Jahren nutzt man Tiere und Pflanzen, um mit ihrem Erbgut auf neue Ideen und Forschungsgebiete zu kommen. Man schnappt sich einfach lebende Zellen, um die künstliche Synthese von bestimmten Substanzen einfach anzukurbeln. „Warum denn auch nicht?“, denken sich viele Forscher! Es geht deutlich schneller als auf das lebende Material zurück zu greifen und man kann sich seine Produkte durch eine geschickte Steuerung selbst aussuchen. Keine unnötigen Nebenprodukte mehr, einfach ideal!

Gentechnik ungesund? Wachsen mir dann Tumore?

Um ehrlich zu sein, weiß man letztlich nicht, ob Gentechnik gefährlich ist oder nicht, denn man hat noch keine sichere Langzeitstudie durchführen können, da es sich eben um ein aktuelles Thema handelt. Doch wenn man sich in der Pharmazie genauer umschaut, stößt man bei „banalen“ Dingen bereits auf Gentechnik! Zum Beispiel ist Insulin der ultimative Beweis für Gentechnik und scheint nur Vorteile mit sich zu bringen!

Also was spricht gegen Gentechnik in Kosmetik? Gilt die Formel: Gentechnik = Gefährlich oder können Abstriche gemacht werden?


 

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