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Hautbild verfeinern - Wenn cremen nicht mehr hilft

14. Juni 2012

Clara Lange

Kosmetikerin

Clara ist unser kosmetisches Multitalent. Sie beleuchtet die Themen nicht nur aus der wissenschaftlichen Sicht, sondern bleibt mit einer Prise Witz auf dem kosmetischen BodenGoogle Profil

Feines Hautbild dank Doktor


„Huhu, ich habe gehört, dass man sein Hautbild mit Hilfe der plastischen Chirurgie verfeinern lassen kann. Das habe ich in einer Reportage gesehen. Doch wie funktioniert das? Ich habe starke Akne und wollte fragen, ob ich das dadurch auch behandeln lassen kann!?“

Was die kosmetische Chirurgie nicht alles möglich macht…

Ein schlechtes Hautbild kann viele Ursachen haben. Einige Ursachen sind uns bekannt, andere Ursachen sind teilweise noch unerforscht. Irgendwo zwischen ausgewogener und gesunder Ernährung, sowie Veranlagung findet sich die Wahrheit. Doch eines ist immer gleich: Viele Menschen sind unzufrieden, wenn sie ein schlechtes Hautbild haben. Dabei ist „schlecht“ nicht genauer definiert, sondern eine individuelle Ansichtssache, die aber häufig bei fettiger, großporiger oder unreiner und zu Akne neigender Haut vorkommt. Für diese Probleme gibt es viele Ursachen. Wenn auch Cremes und die Mittel aus dem Drogeriemarkt nicht mehr ausreichend helfen, lässt sich nun entspannt aufatmen: Die kosmetische Chirurgie bietet ein Verfahren an, dass nicht nur wirksam sein soll, sondern auch längerfristig gegen dieses Hautproblematiken helfen soll. Dabei werden nicht nur große Poren optisch verkleinert, sondern auch Pigmentflecken, kleinere Narben und Falten wirkungsvoll verringert. Unsere Haut kann sichtbar verbessert und verjüngt werden. Aber wo ist der Haken?

Werde ich operiert? Wie funktioniert das?

Die plastische Chirurgie wendet seit einiger Zeit verschiedene Methoden an, um das Hautbild zu verbessern. Zum einen die Mesotherapie, bei der die Haut mit einem Gemisch aus Hyaluronsäure und Vitaminen behandelt wird, in Kombination oder als eigenständige Alternative mit der sogenannten Sculpa, einer Auffüllung der unteren Gesichtshaut. Doch alle Verfahren haben gleich, dass die geschädigten Hautschichten mit Laser – mechanisch oder mit chemischen Mitteln – abgetragen werden.

Dermapen – eine neue Alternative für schöne Haut

Mittels einem neuen Injektionssystem für plastische Eingriffe aus den USA wird ein dem Körper sehr ähnliches synthetisches, also künstliches Kollagen mittels vieler kleiner Nadeln unter die Haut gespritzt. Kollagen ist der Aufbaustoff der Haut, der im Alter abnimmt. Das führt dazu, dass die Haut an Spannkraft und Elastizität verliert. Der Dermapen verfügt über viele kleine Nadeln und eine einstellbare Geschwindigkeit sowie einstellbaren Druck. Der Pen setzt zeitgleich viele kleine Injektionsstichte unter die Haut. So können die empfindlicheren Partien rund um die Augen und den Mund sorgfältiger und einfühlsamer behandelt werden. Der Pen gibt außerdem eine minimale Menge schmerzstillender Mittel durch die Injektionsnadel direkt an die Gesichtshaut ab. Nach der Behandlung kommt es zu einem Anschwellen der Haut, das sich aber nach einigen Stunden, in der Regel zwischen 6 und 8 Stunden, wieder vollständig legt.

Was ist behandelbar?

Sowohl altersbedingte Störungen des Kollagenhaushaltes der Haut, als auch Schäden am Kollagen, die durch äußere Verletzungen aufgetreten sind. Darunter fallen: Schäden durch Sonnenbrand, Narben und Akne und ein Hautbild mit vergrößerten Poren. Der Spaß kostet dann auch um die 1200 Euro pro Behandlung. Die Risiken liegen im Kollagen. Dieses Kollagen ist ein künstlich hergestelltes Eiweiß, das von etwa 3% der behandelten Patienten allergische Reaktionen hervorruft. Die Haut reagiert mit Juckreiz und Schwellungen. Diese Nebenwirkung ist durch einen einfachen Allergietest im Vorfeld jedoch auszuschließen. Bei einigen Patienten bilden sich während oder im Nachfeld der Behandlungen Quaddeln, die erst nach einiger Zeit wieder vollständig verschwinden.


 

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