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Die Augenlidstraffung - Schluss mit müden Augen!

17. April 2012

Clara Lange

Kosmetikerin

Clara ist unser kosmetisches Multitalent. Sie beleuchtet die Themen nicht nur aus der wissenschaftlichen Sicht, sondern bleibt mit einer Prise Witz auf dem kosmetischen BodenGoogle Profil


„Ich habe schon immer Schlupflider und abgesehen davon, dass man sich nicht so schminken kann wie man möchte   habe ich schon Angst davor wie ich aussehen werden, wenn ich 60 bin… Was könnt ihr mir zur Augenlidstraffung erzählen?“

Wo hätten Sie’s denn gerne?

Den Begriff „Lifting“ haben wir alle schon mal gehört. Was genau bedeutet aber Lifting? Wie wird geliftet und was wird geliftet? Die wohl bekannteste Form des Liftings ist das Komplettlifting, das einer Art Generalüberholung gleich kommt. Dabei wird das gesamte Gesicht geliftet, also gestrafft. Bereiche wie Wangen, Kinn und Stirn werden chirurgisch gestrafft und korrigiert. Unter Lifting verstehen wir, dass überschüssige und schlappe Haut mit einem Skalpell unter Vollnarkose entfernt und die restliche Haut wieder gespannt und vernäht wird. Eine Augenlidstraffung scheint dagegen nur ein sehr kleiner Eingriff zu sein. Doch diese Ansicht täuscht. Der Eingriff am Auge ist nicht minder kompliziert und risikobehaftet.

Ab 20 geht’s bergab

Bereits ab Mitte Zwanzig beginnt die Haut merklich zu altern. Sie verliert nach und nach ihre Spannkraft und wir kämpfen mit neuerlichen Problemen, die wir bisher nicht kannten: Vergrößerte Poren, fahle Haut, hängende Augenlider oder einem kleinen Doppelkinn. Dieser Alterungsprozess ist nicht wirklich aufzuhalten. Mit speziellen Cremes und Pflegeprodukten kann der Prozess dennoch auf kurze Sicht entschleunigt werden und zumindest die sichtbaren Anzeichen der Hautalterung etwas abgemildert werden. Wer aber starke Schlupflider hat, die meistens erblich bedingt sind, für den dürfte eine plastisch kosmetische Operation die letzte Hoffnung sein. Vorausgesetzt natürlich er leidet überhaupt unter seinen Schlupflidern. Die plastische Chirurgie führt dennoch die meisten Eingriffe im Rahmen einer Augendlidstraffung an Patienten durch, die zwar keine angeborenen Schlupflider haben, aber altersbedingt unter hängenden Augenlidern leiden. Jugend hat eben seinen Preis. Dieser Eingriff wird immer unter Vollnarkose durchgeführt. Der Operateur entfernt mit einem Skalpell die überschüssige Haut des Lides und strafft die restliche Haut, bevor er diese wieder vernäht. Damit die Nähte (und später die Narben) nicht stark auffallen, verlaufen sie entlang der natürlichen Lidfalte des Auges.

Zu Risiken und Nebenwirkungen…

Die Risiken ähneln denen anderer Schönheitsoperationen. Ein Angriff in der Nähe der empfindlichen Augen ist aber immer mit besonderer Vorsicht von einem ausgebildeten Chirurg vorzunehmen. Zu den häufigsten Risiken gehören schwere Blutergüße und Blutungen entlang der Narben, was im Bereich des Auges von Patienten als sehr schmerzhaft empfunden werden kann. Es können möglicherweise Wundheilungsstörungen auftreten oder es kann zu Entzündungen und Vernarbungen im Augenbereich führen. Vorsicht! An dieser Stelle verlaufen wichtige Nerven! Bei einer guten Nachsorge und einer sorgsamen Pflege verheilt dieser Bereich jedoch schnell und schon nach ein paar Tagen ist der Patient wieder arbeitsfähig.

Das Fazit der Redaktion

Kosmetik.org ist grundsätzlich gegen Schönheitsoperationen wie ihr vielleicht schon bemerkt habt. Doch man sollte natürlich immer Abstriche machen, WARUM Menschen glauben durch einen chirurgischen Eingriff hübscher auszusehen. Wenn psychische Probleme dahinter stecken, sieht die Situation natürlich ganz anders aus. Im hohen Alter raten viele Ärzte ihren Patienten sogar zu solch einer Operation, da das obere Lid manchmal soweit ins Auge hineinreicht, dass die Sehkraft dadurch beeinflusst wird. Doch so lange dies nicht der Fall ist, sollte man schon einmal mehr darüber nachdenken, ob eine Operation überhaupt nötig ist. Wie gesagt: es ist ein Eingriff am Auge und da ist informieren das A und O. Abgesehen davon muss man schon 1200 bis 3700 Euro berappen, um so einen Eingriff durchzuführen. Und Sparen ist hierbei ganz und gar nicht die Devise! Sucht Euch bei Bedarf einen kompetenten Arzt, zu dem Ihr Vertrauen habt. Bitte keine ominösen Billigärzte aus dem Ausland!


 

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