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Brustvergrößerung - Der Wunsch nach einer größeren Brust

16. März 2012

Clara Lange

Kosmetikerin

Clara ist unser kosmetisches Multitalent. Sie beleuchtet die Themen nicht nur aus der wissenschaftlichen Sicht, sondern bleibt mit einer Prise Witz auf dem kosmetischen BodenGoogle Profil


„Unfassbar! Meine Tochter ist gerade einmal 18 geworden und sucht nun wie wild nach einem Chirurgen, der ihr die Brüste vergrößert. Sie ist volljährig und ich machtlos! Was soll ich tun und wie läuft das Ganze ab?“

Wenn man den Umfragen trauen darf, leidet fast jede vierte Frau stark unter ihren zu kleinen Brüsten. Doch was bedeuten zu kleine Brüste? Wer hat das Sagen in dieser Diskussion? Etwa die Männer?! Im Laufe des Lebens scheint man sich immer mehr in den Wunsch nach größeren Brüsten hineinzusteigern und das Ganze gipfelt dann in dem Versuch den gesellschaftlichen Idealen mittels einer Operation näher zu kommen. Aber… Brüste sind verschieden. Es gibt Frauen mit kleinen oder großen Brüsten, gleiches gilt für die Brustwarzen. Auch die Position der Brüste variiert stark. Immer mehr Frauen empfinden aufgrund der verzerrten Wahrnehmung, die durch die Medien vermittelt wird, ihren Busen als fehlerhaft. Dabei liegt die Schönheit häufig in der Vielfalt und Einzigartigkeit des menschlichen Körpers. Warum kann man nicht zu seinem Körper so stehen wie er ist? Stattdessen wird der Drang zu einer plastisch operativen Maßnahme immer größer. Häufig fühlen sich Frauen mit einem kleinen Busen nicht weiblich und daher unvollkommen. Die Schönheitschirurgie hat auch hier die passende Lösung parat: Die Brustvergrößerung.

Früh übt sich – Die Patienten werden immer jünger

Eine Brustvergrößerung ist besonders für Frauen mit sehr kleiner Brust geeignet. Durch Silikonimplantate mit unterschiedlichen Füllmengen und Formen ist es heute fähigen Chirurgen möglich einen fast täuschend echten Busen zu modellieren. Dies ist auch der Grund, warum es sich für Patientinnen immer empfiehlt Ausschau nach einem sehr guten Chirurgen zu halten. Ein fähiger Chirurg bezieht die Gesamterscheinung der Person mit ein und benutzt Implantate, die natürlich und schön aussehen. Denn was bringt einem das schon seine gesamten Ersparnisse in eine OP zu investieren und dann künstliche Bälle zu erhalten?

Leider werden die Patientinnen, die sich in Deutschland oder auch weltweit einer Brust-Operation, einer sogenannten Mammaaugmentation, unterziehen immer jünger. Das Skurrile daran ist: Welcher Arzt vergrößert Mädchen – nicht Frauen – denn schon die Brüste? Sie gewöhnen sich gerade an die Veränderungen ihres Körpers und sind in ihrem Wesen noch gar nicht gestärkt… Ist es das pure Interesse am Geld?

Die Krankenkasse trägt die Kosten nur, wenn es sich um eine klassische Fehlbildung der Brust handelt. Darunter fällt unter anderem auch die Wiederherstellung der Brust nach einer Krebsoperation.

Und jetzt wird’s blutig

Die Operation wird unter Vollnarkose von einem plastischen Chirurgen durchgeführt. Dieser zeichnet im Vorfeld die Schnittstellen auf die nackte Brust. Dieses Bild kennen wir sicherlich alle aus dem Fernsehen.

Die Implantate können dann über zwei Wege in den Körper gelangen:

Der Brustwarzenschnitt rund um die Brustwarze, den Schnitt unterhalb der Brust oder zwei Schnitte im Achselbereich. Die „Achselmethode“ wird heute bevorzugt, weil sich bei dieser Methode kaum Narben bilden. Im Vorfeld entscheidet sich der Patient unter der fachkundigen Beratung des Arztes für ein Implantat. Die meisten neueren Implantate verfügen über eine anatomische Form. Die typischen aus Amerika bekannten Rundimplantate lassen den Busen zu statisch und künstlich wirken. Die meisten Implantate übersteigen eine Masse von 480g nicht. Nach der Operation werden die Schnitte vernäht.

Der Fremdkörper wird abgestoßen

Natürlich besteht immer die Gefahr von Wundheilungsstörungen, Blutungen und einer Vernarbung des Implantates. Der Körper erkennt in diesem Fall das Implantat als einen Fremdkörper und vernarbt die Brust von innen. Man nennt diese Vernarbung auch Kapselfibrose. Für sechs Wochen sollte ein spezieller Stütz-BH getragen werden. Nach einer Woche sind Patientinnen in der Regel wieder arbeitsfähig.

Wie bei allen Schönheitsoperationen gilt: Die plastische Chirurgie stellt eine Möglichkeit dar Patienten ein besseres Leben zu ermöglichen. Der Preis für eine Brustvergrößerung liegt in Deutschland zwischen 4000 und 7800 Euro. Wer sich einer Operation aus rein kosmetischen Gründen unterzieht, sollte sich vorher genau über die Risiken informieren und sich für seine Entscheidung lange Zeit nehmen. Eine solche Operation kann nur schwerlich und nur unter erneuten Risiken rückgängig gemacht werden.

Vor allem junge Mädels sollten geschützt werden

Heutzutage hört man es immer wieder, ob in den Medien oder in solchen Leserbeiträgen wie hier! Junge Mädchen werden von den Klischee-Schönheiten aus Hollywood und Co. beeinflusst und glauben, dass diese Schönheitsideal unumgänglich sind. Dubioser wird es dann noch, wenn die Eltern den Wunsch von ihren minderjährigen Kindern unterstützen.

Unser Rat: Natürlich können zu kleine Brüste eine psychische Belastung sein, doch man sollte – vor allem als Elternteil – beobachten, ob dieser Wunsch schon früher aufkam und vor allem wie stark er ist. Jugendliche sind sehr sprunghaft und richten sich oft nach Trends und den Meinungen anderer. So lange man nicht das Gefühl hat, dass eine Brustvergrößerung wirklich sinnvoll ist, sollte man ausführliche Gespräche mit den Kindern führen. Aber Vorsicht: Kinder tun manchmal aus Trotz genau die Dinge, die man nicht möchte. Deswegen sollte man ihnen nicht auf die Nerven gehen, sondern konstruktiv an den Überlegungen teilnehmen!



 

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