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Besenreiser entfernen - Die Verödung für schöne, glatte Beine

20. Juni 2012

Clara Lange

Kosmetikerin

Clara ist unser kosmetisches Multitalent. Sie beleuchtet die Themen nicht nur aus der wissenschaftlichen Sicht, sondern bleibt mit einer Prise Witz auf dem kosmetischen BodenGoogle Profil

Besenreiser behandeln


„Hallo, ich leide schon immer sehr stark unter vielen hässlichen Besenreisern an den Beinen. Jetzt wurde mir erzählt, dass man diese entfernen kann. Welche Möglichkeiten gibt es?“

Besenreiser – Kein Alt-Weiber-Problem

Besenreiser sind für Betroffene meist sehr belastend. Wo andere Frauen schöne ebenmäßige Beine haben, zeigen sich bei Betroffenen kleine Äderchen in blau oder rot, die im Rock oder in kurzen Hosen im Sommer leicht ins Auge fallen. Dabei sind nicht nur ältere Frauen betroffen, sondern die kleinen Besenreiser können mitunter erblich bedingt sein. Was Ihr über Besenreiser und deren Entfernung unbedingt wissen solltet, hat die Redaktion von Kosmetik.org Euch zusammengestellt.

Was sind Besenreiser?

In den USA rangiert die Entfernung von Besenreisern auf dem zweiten Platz der am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen. Die Methode ist in Deutschland nicht ganz so populär. Besenreiser treten besonders an den Ober- und Unterschenkeln auf. Sichtbar werden sie durch ihre bläuliche oder rötliche Verfärbung. Im Grunde handelt es sich um kleine Venenverästelungen, die nah an der Hautoberfläche auftreten. Diese Verästelungen entstehen durch undichte Venenklappen oder bei Venenerkrankungen. Durch die Venen wird ständig Blut gepumpt. Neigt man nun zu einem schwachen Bindegewebe oder Venenschwäche, erweitern sich die Gefäße.

Dabei spielen äußere Faktoren neben den genetischen Ursachen eine große Rolle. So unterstützen Rauchen, Alkohol, Fettleibigkeit und Bluthochdruck das Auftreten von Besenreisern. Aber Entwarnung! Die kleinen Äderchen sind nur ästhetisch störend und gesundheitlich nicht bedenklich. In einigen Fällen kommt es zu einer auffälligen Häufung, was das Erscheinungsbild der Beine stark beeinträchtigen kann. Betroffene trauen sich oftmals nicht mehr ihre Beine zu zeigen, tragen selbst im Sommer lange Hosen und vermeiden Schwimmbadbesuche. Wenn der Druck zu groß wird, gibt es für Betroffene eine Möglichkeit ihre Besenreiser entfernen zu lassen.

Die kleinen Äderchen einfach veröden 

Damit sich das Hautbild an den Beinen verbessert, müssen die kleinen Äderchen verödet werden. Dazu stehen derzeit mehrere Methoden zur Auswahl. Verödet werden kann mittels Laser, Radiowellen, Strom oder einer Blitzlichtlampe. Als besonders geeignet und erfolgsversprechend gilt allerdings die Verödung mittels Sklerotherapie oder Mikro-Sklerotherapie.  Bei dieser Methode wird in das Zentrum der Verästelung eine Flüssigkeit injiziert, die eine Entzündung in den kleinen Äderchen auslöst. Dadurch lösen sich die Gefäßwände auf und das Blut, welches den Besenreisern den blauen oder roten Farbtron verleiht, tritt aus und wird im Gewebe zersetzt. Auf die behandelte Hautpartie werden Druckverbände gewickelt. Für sehr feine Besenreiser empfiehlt sich die Behandlung mit Laser.

Risiken und Kosten

Die Risiken sind sehr gering. Selten kommt es zu kleinen Narben oder Verfärbung der behandelten Hautpartien. Hyperpigmentierung oder Matting heißen diese Verfärbungen, bei denen sich die Hautpartie bräunlich oder rötlich verfärbt. Mögliche Blutergüsse und Blutgerinnsel heilen in den Folgetagen nach der Behandlung meist von selber. Eine Sitzung kostet zweischen 100 und 200 Euro und wird nicht von der Krankenkasse getragen.

Fazit der Redaktion

Diese Schönheitsoperation ist risikoarm und für Frauen mit Besenreisern, die diese kleinen Äderchen stören, zu empfehlen. Die Risiken können durch einen erfahrenen Chirurgen wie immer minimiert werden.

 


 

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