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Durch ästhetische Chirurgie zum Sixpack

1. Juni 2013

Stefanie Thiedig

Stefanie war einige Jahre in der Produkentwicklung von Kosmetikprodukten tätig und kennt sich daher bestens mit den Inhaltsstoffen in Produkten aus. Außerdem ist sie staatlich geprüfte Kosmetikerin.


Einmal einen schönen Bauch bitte!

Wer attraktiv ist, hat es leichter im Leben, so die landläufige Meinung. Zum perfekten Äußeren gehören für viele auch eine schlanke Figur und ein flacher Bauch. Besonders Männer wünschen sich jedoch nicht nur eine flache, sondern auch eine muskulöse Körpermitte. Waschbrett statt Waschbär steht vor allem zum Sommerbeginn ganz oben auf den Wunschlisten. Auch hier hält die plastische Chirurgie wieder mal ein Geheimrezept parat, denn für den Waschbrettbauch muss man sich jetzt angeblich nur noch einige Stunden unters Messer legen.

Der Bauch bekommt sein Fett weg

Wer sich einen Sixpack wünscht, kommt auf herkömmlichem Wege um Diäten und Sport nicht herum. Damit der antrainierte Waschbrettbauch überhaupt sichtbar wird, muss zuerst das darüber liegende Fett weg. Ebenso notwendig ist dies auch bei einem chirurgischen Eingriff. Denn bevor der Facharzt überhaupt einen solchen vornimmt, wird er in vielen Fällen sicher erst zu einer Diät und dem natürlichen Fettabbau raten. Ein Teil des Fetts am Bauch kann sicher durch eine Fettabsaugung entfernt werden, den Großteil muss Mann aber selber abtrainieren. Auch der plastischen Chirurgie sind hier Grenzen gesetzt.

Die Methoden

Wie bei einer Brustvergrößerung auch, wird beim Sixpack mit Silikon gearbeitet. Dieses enthält allerdings kein flüssiges Silikon, wie es bei Brustimplantaten der Fall ist. Das Implantat wird an Ort und Stelle platziert und soll dort ein Leben lang halten. Eine andere Variante ist die sogenannte Liposuktion, bei der die Körperformen zurechtgearbeitet werden. Vor dem Eingriff wird das gewünschte Ergebnis am Bauch des Patienten angezeichnet. Das Körperfett wird abgesaugt und aus ihm, den Muskeln und der Haut ein Waschbrett geformt. Ein solcher Eingriff ist in wenigen Stunden überstanden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Bereits am kommenden Tag darf der Patient wieder nach Hause und kann sich wenige Monate später über seinen Waschbrettbauch freuen. Die Kosten liegen im vierstelligen Bereich und beginnen üblicherweise bei 2000 Euro. Sie werden von den Krankenkassen nicht übernommen.

Fazit der Redaktion

Diese Methoden der plastischen Chirurgie sind noch sehr jung und werden daher relativ selten angeboten. Üblicherweise können Männer und Frauen in Deutschland vor allem die Liposuktionsmethode in Anspruch nehmen. Zu bedenken ist, dass eine OP noch immer einen Eingriff darstellt, welcher mit Risiken verbunden ist. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt, was ebenfalls zu Komplikationen führen kann. Es ist abzuwägen, ob sich die Risiken wegen eines unechten Wachbrettbauchs tatsächlich lohnen oder ob die natürlich antrainierte Variante nicht vielleicht sogar attraktiver ist. Wer sich jedoch für den Eingriff entscheidet, sollte sich immer gründlich von einem Arzt beraten lassen und einen kompetenten Chirurgen auswählen.


 

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