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Messerrassur - Dieses mal ganz ohne Blut!

21. Januar 2013

Lars Luckenbach


So funktioniert eine Messerrasur


Damit eine gründliche Messerrasur gelingt, sollte man die Rasur gründlich vorbereiten. Denn es heißt, eine gute Vorbereitung ist das A und O und macht schon 80 Prozent des Vorgangs aus. Diese Vorbereitung ist wichtig, um sich beim späteren rasieren nicht zu schneiden und um eine möglichst glatte Haut nach der Rasur zu haben. Außerdem sollte etwas Zeit für eine Messerrasur eingeplant werden, vor allem bei der ersten Anwendung!

Die Vorbereitung

Zu aller erst sollte das Gesicht mit heißem Wasser und etwas Seife gewaschen werden. Das heiße Wasser ist wichtig, da dadurch das Barthaar aufquilt und es die Haarwurzel flexibler macht. Das beste Ergebnis erreicht man, wenn man den Bart etwa 1 Minute lang mit warmen Wasser bedeckt. Hier zu einfach einen Waschlappen oder ein kleines Handtuch nehmen. Ohne das einweichen kann die Rasur sehr unangenehm werden. Also lieber die ein bis zwei Minuten Zeit nehmen.

Jetzt kommt es zum auflegen des Rasierschaums. Meist ist der Schaum kalt, was sich bei einer Messerrasur wieder negativ auswirken kann. Deshalb sollte man klassische Rasierseife benutzen. Vor dem aufschäumen der Seife sollte der Behälter in dem aufgeschäumt werden soll, mit warmen Wasser ausgewaschen werden. Dadurch ist der Schaum später nicht so schnell kalt, wodurch eine einfachere Rasur möglich ist.

Sobald der Schaum fertig angerichtet ist, nimmt man seinen Pinsel und tröpfelt 2-3 Tropfen Wasser auf diesen. Danach den Pinsel mit Schaum bedecken und im Gesicht auftragen. Ist der Schaum zu hart, einfach etwas mehr Wasser auf den Pinsel auftragen. Dadurch schäumt er wieder etwas mehr und lässt sich leichter verteilen. In kreisrunden Bewegungen wird dieser nun im Gesicht verteilt. Außerdem sollte auch gegen den Strich gearbeitet werden. So werden die Barthaare von allen Seiten mit Rasierschaum umgeben.

Die Rasur

Zu aller erst sollte das Rasiermesser abgeledert werden. Erst dann beginnt man mit der Rasur. Beim ersten Rasierstrich wird die Klinge in Richtung des Bartwuchses geführt. Daher sollte man sich vor dem rasieren genau angucken, wie der Bart wächst. Der Winkel des Messers sollte etwa 30° von Messerrücken zur Haut betragen. Das Messer sollte immer nur kurz über die Haut geführt werden, nie mehr als 2 cm. Kleiner Tipp, wenn man die Haut mit Zeigefinger und Daumen spannt, kann man die Barthaare noch besser kürzen. Aber dieser Tipp sollte wohl besser erst bei späteren Rasuren in Betracht gezogen werden.

Der zweite Strich hingegen ist bei jedem Mann anders. Einer bevorzugt einen zweiten Durchgang gegen den Strich, ein anderer mit dem Strich und wiederrum anderen ist dies egal. Hier am besten ausprobieren und selbst die Erfahrung machen, welcher Vorgang angenehmer ist. Anfänger sollten aber erst einmal eine dauerhafte Rasur mit dem Strich bevorzugen. Falls der Schaum zu hart wird, einfach wieder etwas Wasser dazugeben und neu aufschäumen.

Der Abschluss der Rasur

Sobald alle Stellen mit dem Rasiermesser behandelt wurden, wird der Wasserhahn aufgedreht und die Seifenreste werden mit kaltem Wasser abgewaschen. Dadurch zieht sich die Haut wieder zusammen und das Barthaar sinkt in den Barthaarkanal zurück. Das restliche Wasser mit einem Handtuch abtupfen und ein Aftershave benutzen. Das Wasser niemals abtrocknen, da dadurch die Haut stark gereizt wird.


 

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