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Wie kriegt man am besten Locken in glattes Haar?

8. März 2014

Sabine Genau

Kosmetikerin

Ihr habt Fragen rund um die Kosmetik? Dann fragt Sabine um Rat! In null Komma nichts liefert sie Euch die Antwort ohne großes Fachchinesisch. Man soll es ja schließlich verstehen und nicht möglichst hochgestochen klingen!Google Profil

Locken in glattes Haar


Hallo Leute, ich hätte gerne mal einen frisurentechnischen Rat von Euch. Ich habe schnittlauchglatte Haare und wie alle Mädels mit glatten Haaren träume natürlich auch ich den Traum von der Lockenmähne. Habt Ihr mir den ultimativen Tipp, wie dieser Traum Wirklichkeit werden kann? Es muss ja nicht gerade die Lockenpracht von Pretty Woman sein, aber so ein paar nette Wellen im Haar würde ich mir schon wünschen. Gibt es da einen Weg? Bisher habe ich ganz im Stillen geträumt und selbst noch nix ausprobiert, also bitte unbedingt alles vorschlagen, ich bin experimentierwütig. Danke und Grüße!

Ja ja, das kennt man, alle Glatthaarigen sehnen sich nach Locken und die Gelockten holen das Glätteisen hervor. So ist das eben. Aber für jeden Traum gibt es auch eine lockige Lösung. Hier kommen ein paar Vorschläge für Dich. Zwar kannst Du auch ganz klassisch zu den altbekannten Lockenwicklern greifen, aber wir haben mal einige andere Möglichkeiten für Dich zusammen gesucht. So kannst Du Dir selbst über Nacht Locken ganz nach gewünschter Intensität ins Haar zaubern.

Leichte Wellen über Nacht

Für leichte Wellen am Morgen kann Dir schon ein alter Socken weiterhelfen. Der sollte allerdings aus ganz dickem Baumwollstoff sein. Du schneidest einfach die Fußspitze ab und rollst den Strumpf so auf, dass er wie ein Donut aussieht. Es gibt auch fertige Produkte zu kaufen, die genauso aussehen, und mit denen man sich einen Dutt ins Haar frisieren kann. Der alte Socken tut´s aber auch. Jetzt nimmst Du Deine Haare zu einem Zopf zusammen und schiebst sie durch den Donut. Die Haarspitzen wickelst Du solange um den Sockendonut herum, bis ein Dutt entstanden ist. Damit schläfst Du dann und am Morgen erscheinen Deine Haare nach der Entfernung des Donuts im sanften Wellenlook.

Kringellocken von heut auf morgen

Mit echten Krepplocken wachst Du morgens auf, wenn Du Dir die Haare am Abend gekonnt flechtest. Dafür teilst Du sie in etwa vier bis sechs Zöpfe ab und flechtest diese ganz eng. Ein locker geflochtener Zopf ergibt eher Wellen als den gewünschten Krepp-Look. Der Kringeleffekt reicht bis in die Spitzen, wenn Du die Zöpfe bis ganz unten durchflechtest und erst am äußersten Ende mit einem Haargummi fixierst. Am Morgen werden die Zöpfe dann wieder entflochten und mit einem grobzinkigen Kamm frisiert.

Voluminöse Locken im Schlaf

Auf eine voluminöse Lockenmähne am Morgen kannst Du Deine Haare auch über Nacht vorbereiten. Dafür ziehst Du Dir einen Mittelscheitel und teilst dann einzelne Strähnen ab. Jede Strähne wickelst Du Dir um den Finger und fixierst sie dann als kleines Schneckchen mit einer Haarklemme. Je schmaler die einzelnen Strähnen sind, desto kringeliger werden auch die Locken ausfallen. Die so entstandene Lockenpracht solltest Du am nächsten Morgen aber nicht bürsten oder kämmen, sondern nur mit den Fingern aufschütteln und zurechtzupfen.

So gelingt der nächtliche Locken-Look

Bevor Du eine dieser drei Techniken anwendest, solltest Du das Haar leicht anfeuchten. Leichte Feuchtigkeit im Haar sorgt später für definiertere Locken. Außerdem ist ein spezielles Stylingprodukt zu empfehlen, entweder ein Schaumfestiger oder gleich ein Locken-Booster. So wird Deine Lockenpracht intensiver und länger haltbar. Wenn Du Deine Haare über Nacht zur Lockenmähne stylen möchtest, solltest Du auf einem feinen, seidigen Kissen schlafen. Baumwolle hingegen ist rauer und lässt größere Reibung entstehen. Dadurch können sich Deine Lockenkreationen bei nächtlichen Drehungen leichter in Wohlgefallen auflösen.

Die permanente Lösung

Wenn Du nicht nur mal für einen Tag gelockt sein möchtest, musst Du wohl oder übel zum Friseur gehen und Dir eine Dauerwelle machen lassen. Das ist die einzige permanente Lockenlösung, die es gibt. Eine Zeit lang war die Dauerwelle ziemlich out, heutzutage ist sie aber wieder zu neuem Ruhm gekommen. Der wallende Locken-Look liegt nämlich voll im Trend, egal ob von Natur aus oder vom Friseur. Aber auch bei der künstlichen Dauerwelle ist heute Natürlichkeit angesagt. Der Pudel-Look aus den 80er Jahren gehört der Vergangenheit an, die modernen Friseure stylen die Locken schonender und natürlicher. Eine chemische Prozedur ist die Dauerwelle aber selbstverständlich immer noch, auch wenn die Produkte wesentlich milder geworden sind.

Locken brauchen besondere Pflege

Lockiges Haar braucht intensivere Pflege als glattes, das gilt für kringelige Naturlocken genauso wie für wilde Dauerwellen. Im Drogeriemarkt gibt es eine Vielzahl an Produkten speziell für die Lockenpflege zu kaufen, man kann sich seine Haarkur aber auch selbst zusammen mischen. Für schön gepflegte Locken nimmt man dazu zwei Teelöffel Olivenöl und verrührt diese mit vier Teelöffeln Zitronensaft. Dazu kommen ein Eigelb und zehn Teelöffel Bier. Die Mixtur wird gut vermengt und dann ins nasse Haar einmassiert. Ein Handtuch drum und zur intensiveren Wirkung noch eine Schicht Alufolie. So kannst Du Deine selbst gemachte Lockenkur ruhig einige Stunden lang einwirken lassen. Danach am besten mit einem speziellen Lockenshampoo auswaschen.

Fazit der Redaktion

Um Locken ins Haar zu bekommen, gibt es 1001 Produkte. Von den Lockenwicklern über die Papilloten bis hin zum Lockenstab kannst Du alles Mögliche ausprobieren. Wir haben Dir hier aber mal ein paar alternative Wege zur Lockenpracht aufgezeigt. Willst Du permanente Locken haben, bleibt nur die Dauerwelle. Bevor Du zum Friseur gehst, kannst Du ja erst mal selbst den passenden Locken-Look für Dich herausfinden.


 

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