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Die richtige pflege für die Haare im Winter

31. Januar 2013

Lars Luckenbach


Haare im Winter richtig pflegen


Ich brauche eure Hilfe! Meine Haare sind völlig ausgetrocknet und sehen spröde aus. Das kommt wahrscheinlich dadurch, dass ich derzeit viel draußen in der Kälte unterwegs bin. Habt ihr Tipps, wie ich sie wieder zu meinem alten Glanz bringen kann? Und wie kann ich das Problem dann im nächsten Jahr vermeiden?

 

Trockene Heizungsluft, Mützen und das kalte Wetter sind nicht wirklich gut für unsere Haare. Es kann zum Austrocknen kommen oder sie sehen durch das reiben der Mütze spröde aus. Doch mit ein paar kleinen Tricks bekommst du sie wieder in den Griff und verleihst ihnen neuen Glanz. Außerdem gibt es Möglichkeiten, dass die Haare erst gar nicht im Herbst oder Winter kaputt gehen und immer top gepflegt aussehen.

Jeder weiß aus seiner Kindheit, dass man mit nassen Haaren im Herbst oder Winter nicht nach draußen gehen soll. Es wurde gesagt, dass die Gefahr groß wäre, eine Lungenentzündung zu bekommen. Mittlerweile wurde dies aber von Wissenschaftlern und Ärzten widerrufen. Doch trotzdem ist an dieser Aussage auch etwas wahres dran. Denn mit nassen Haaren sollte man mal nicht in die Kälte gehen. Sobald die Haare durch die Feuchtigkeit anfangen zu gefrieren, dehnt sich das Wasser in den Haaren aus führt letztendlich zu Haarschäden.
Daher ist es wichtig, dass du nur mit getrockneten Haaren das Haus verlässt.

Mit dem richtigen Waschen beginnt die Pflege

Im Winter solltest du vermeiden, die Haare zu oft zu waschen und Föhn oder Glätteisen zu benutzen. Durch die extremen Temperaturschwankungen kannst du dein Haar zusätzlich schädigen. Wenn du sie wäschst, empfiehlt sich ein Shampoo mit niedrigem Ph-Wert, welches die Feuchtigkeit an die Haare abgibt. So gut wie jede Marke hat solche Produkte im Angebot. Wer empfindliche Haare hat, kann auch zusätzlich noch einmal pro Woche eine Kurpackung auf die Haare machen und diese damit pflegen.

Reibe deine Haare auf keinen Fall mit einem Handtuch trocken. Durch das rubbeln würdest du die schuppige Oberfläche der Haare aufrauen und sie kaputt machen. Besser ist es, die Haare trocken zu drücken oder für 15-20 Minuten ein Handtuch um die nassen Haare zu wickeln. Wer trotzdem zum Föhn greift, sollte die Temperatur nicht zu hoch einstellen. Die Feuchtigkeit, die durch das Shampoo abgegeben wurde, verdampft wieder und die Anwendung war umsonst.

Mützen sollten vermieden werden

Mützen halten zwar warm, aber verschlechtern die Situation nur noch zusätzlich. Sie machen die Haare stumpf und strohig und sie verlieren weiter an Glanz. Daher bietet es sich bei langen Haaren an, sie zu einem Zopf zu binden und sie geschlossen zu tragen. Dadurch verringert sich die Angriffsfläche und die kalte Luft gelangt nicht mehr an alle Haare.
Wer dafür nicht die Gelegenheit hat, muss auf spezielle Kopfbedeckungen zurückgreifen die aus Naturfasern gemacht wurden. Diese laden die Haare nicht elektrisch auf und verhindern, dass sich deine Haare nach dem ausziehen der Mütze nicht in alle Richtungen verteilen.

Selbstgemachte Pflegemittel

Im Winter kannst du dir auch ganz einfach dein eigenes Pflegemittel zusammenmischen. Dafür musst du nur zwei Teelöffel Grünen Tee und zwei Esslöffel Kamilleblüten in heißem Wasser überbrühen. Das ganze dann mindestens 10 Minuten ziehen lassen und das Gemisch abkühlen lassen. Beim duschen deine selbstgemachte Spülung in den Haaren verteilen und einziehen lassen. Danach gründlich auswaschen und das Ergebnis bewundern. Deine Haare sind jetzt wieder voller Glanz und lassen sich wunderbar Kämmen.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Kur mit Olivenöl. Dazu einfach reines Öl in die Haare massieren, die Haare kämen und 15 bis 20 Minuten einwirken lassen. Nach dem auswaschen merkst du sofort, wie deine Haare glatter und elastischer geworden sind. Diese Kur sollte allerdings nur alle zwei Wochen durchgeführt werden.

Fazit der Redaktion

Wer seine Haare genug pflegt, hat auch während des Herbstes und Winters keine Probleme. Wichtig ist nur die Beachtung der Pflegetipps, damit die Haare erst gar nicht kaputt gehen.


 

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