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Kaffeepeeling selber machen - Der Coffein-Kick für die Haut

20. Juni 2012

Carina Westerburg

Pharmazeutin

Carina schaut über den Tellerrand und deckt leere Versprechungen mit pharmazeutischer Präzision & dem Gespür für das Wesentliche auf.Google Profil

Kaffeepeeling selber machen


Kaffee – bei den einen verschrien, bei den anderen heiß geliebt. Als Heißgetränk gibt es ihn in etlichen Variationen. Doch warum nur trinken? Die wertvollen Inhaltsstoffe finden sich heute in zahlreichen Kosmetikprodukten, jedoch zu einem stolzen Preis und vermischt mit Zusatzstoffen, die kein Mensch braucht. Wie wäre es denn mit einem selbst gemachten Kaffeepeeling? Das selbstgemachte Peeling ist Balsam für die Haut und gibt ihr dank des enthaltenden Koffeins den pflegenden Kick. Und das Tolle dabei ist: man braucht nur wenige Zutaten, die man meistens im Haushalt vorrätig hat, oder sich für wenig Geld besorgen kann.

Inhaltsstoffe

  • 5 EL Kaffepulver (je nach Größe der Hautoberfläche, die Menge gilt für ein Ganzkörperpeeling)
  • wenig heißes Wasser

Nach Belieben:

  • 2 EL Sahne oder
  • 2 EL Olivenöl oder
  • 2 EL Jojobaöl oder
  • 2 EL fein pürierte Avocado oder
  • 2 EL fein zerdrückte Banane oder
  • 2 EL Honig

Kaffeepeeling- Was soll ich tun?

Wenn Du ohnehin Kaffetrinker bist, kannst Du selbst den alten Kaffeesatz weiter verwenden, den Du schon einmal aufgebrüht hast. Für alle Teetrinker gilt: ca. 5 EL Pulver (darauf achten, dass es nicht entkoffeinierter Kaffee ist, dann ist das Peeling wirkungslos) mit wenig kochendem Wasser überbrühen und erkalten lassen. Wer lediglich Arme und Beine peelen möchten, nimmt einfach weniger Pulver. Theoretisch würde es reichen, die Haut mit dem Kaffeesatz einzureiben, was jedoch extra Pflege und Duft bringt, sind weitere Zusätze, zum Beispiel Jojobaöl oder fein pürierte Avocado. Dadurch lässt sich der Kaffee besser verteilen und das Gefühl auf der Haut ist noch angenehmer. Dafür einfach aus den oben aufgeführten Zutaten wählen und den Kaffee damit in einer kleinen Schüssel vermischen.

Hast Du Dein Peeling erfolgreich fertig gestellt, kommt der angenehme Teil: das Peelen. Empfehlenswert ist es, das Peeling in der Dusche anzuwenden, da man viel Schmutz hinterlässt. Den Körper kurz warm abspülen und dann sanft in kreisenden Bewegungen einmassieren. Danach circa 2-3 Minuten einwirken lassen und gründlich abspülen.

Wofür hilft’s?

Koffein wird überwiegend in Produkten gegen Cellulite eingesetzt – dem Beautyalptraum jeder Frau. Es kann Gewebe entwässern und ein Enzym aktivieren, die Triacylglycerollipase. Dieses Enzym spaltet Fett und hilft es abzubauen. Dabei entstehen Wasser, Fettsäuren und Glycerin. Durch die Kombination dieser beiden Mechanismen, lässt sich also das Unterhautfett reduzieren. Der Effekt ist jedoch nicht allzu hoch, da durch die Schutzfunktion unserer Haut das Koffein nicht tiefer liegende Fettzellen erreichen kann. Die Wirkung und Aufnahme von Koffein kann durch andere pflegende und durchblutungsfördernde Maßnahmen deutlich erhöht werden.

Deshalb solltest Du Dein Peeling gut einmassieren, das steigert die Durchblutung und die Aufnahme. Überschüssiges Fettgewebswasser wird besser abtransportiert. Durch die Zusätze von Jojobaöl, Olivenöl oder dem Öl aus der Avocado ist Deine Haut nach der Anwendung schön geschmeidig und weich. Auch Sahne pflegt die Haut, sie enthält viele Proteine und hat einen hohen Fettanteil. Da sparst Du Dir sogar das Eincremen nach dem Peelen, da die Haut durch die Sahne optimal gepflegt wird. Honig wirkt leicht antibakteriell und kann den Säureschutzmantel der Haut unterstützen, da Haut und Honig einen leicht sauren pH-Wert aufweisen. Bananen helfen bei spröder und trockener Haut, sie haben einen hohen pflanzlichen Zuckeranteil und sind somit feuchtigkeitsbewahrend. Du solltest jedoch darauf achten, dass die Banane oder Avocado komplett ausgereift sind.


 

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