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Leckere Fruchtmaske fürs Gesicht - Naschen erlaubt

21. Juli 2012

Sarah Groven

Sarah ist die perfekte Kombination aus biologischem Spürsinn und didaktischer Wortgewandtheit. Da bleibt keine Frage offen

Fruchtmasken selber machen


Manche von uns haben das Glück, mit einer makellos reinen Haut gesegnet zu sein. Manche von uns haben dieses Glück nicht. Wer eine fettige oder Mischhaut hat, kennt das Problem des ständig glänzenden Teints und der verstopften Poren, aus denen dann Unreinheiten entstehen. Im Handel wird mit unzähligen Fremdbegriffen auf den Verpackungen viel Hilfe versprochen. Dabei sind alle Helfer ganz nah, zu Hause in Deinem Kühlschrank.

Der Vorteil: Du weißt, was drin ist,  natürliche Zutaten und keine unnötige Chemie. Daher darf beim Mixen auch ruhig ein wenig genascht werden! 😉 Wenn du fettige oder Mischhaut hast, dann ist die hier vorgestellte Fruchtmaske mit Joghurt und Honig genau die Richtige für Dich.

Inhaltstoffe der Maske

– Eine Scheibe Ananas oder Papaya

– ein paar Erdbeeren

– ¼ Gurke

– 1 TL Honig

– 1 TL Joghurt

Wie wird die Fruchtmaske gemacht?

1. Eine Scheibe Ananas oder Papaya, 3 Erdbeeren und ¼ der Gurke werden zunächst püriert. Anschließend werden ein Teelöffel Honig, sowie ein Teelöffel Joghurt untergerührt.

2. Halte Deine Haare mit einem Haarband oder Haarreifen aus dem Gesicht. Zunächst solltest Du Dein Gesicht mit einer Waschlotion oder einer Reinigungsmilch reinigen. Sind die Poren mit Make-up-Resten verstopft, können die Pflegesubstanzen nicht richtig in die Haut eindringen und die Maske bringt dann gar nichts.

3. Die Maske wird auf das noch nasse Gesicht aufgetragen. Lass die Augenpartie aus. Diese ist sehr empfindlich und benötigt eine andere Pflege als die anderen Partien der Gesichtshaut. Nun sollte die Fruchtmaske einige Minuten einwirken. Leg dich am besten aufs Sofa, mach etwas ruhige Musik an und entspann dich. Nebenbei kannst Du auch den Rest der Maske verputzen. Wenn die Maske getrocknet ist, oder spätestens nach 20 Minuten das Gesicht mit lauwarmem Wasser abspülen. Dabei solltest Du die Haut nicht zu doll reiben oder ziehen.

Kleiner Tipp! Achte auf deinen Hauttyp!

– Beachte Deinen Hauttyp!

  • Leichte Produkte, wie z.B. Gurken und Tomaten haben eine reinigende, klärende Wirkung und sind besonders gut zur Pflege von normaler und unreiner Haut geeignet.
  •  Tausche gegebenenfalls reichhaltige Produkte gegen leichtere aus. Zum Beispiel ist fettarmer Joghurt besser geeignet als Vollmilch-Joghurt. Fett  bietet einen super Nährstoff für Bakterien und diesen fällt es dann leichter Entzündungen zu verursachen. Solche Entzündungen werden von der Haut bekämpft, was sich dann in Form eines Pickels äußert.

– Testlauf

  • Wenn Du empfindliche Haut hast, sollte die Verträglichkeit am besten immer erst in der Armbeuge geprüft werden. So lassen sich allergische Reaktionen feststellen, bevor sie in Deinem Gesicht auftreten. In einem solchen Fall die Maske bitte nicht auf das Gesicht auftragen, sondern lieber als Nachtisch verwerten.
  •  Die Maske sollte nicht zu lange einwirken. Wenn Du die Gesichtsmaske zum ersten Mal ausprobierst und Du zu empfindlicher Haut neigst, verkürze die Einwirkzeit lieber. Ein deutliches Zeichen für eine zu lange Einwirkzeit ist, wenn die Haut nach dem Abwaschen rot ist oder juckt. Solche Symptome sind Warnsignale der Haut und Du solltest darauf hören. Vielleicht probierst Du beim nächsten Mal lieber eine Maske mit sanfteren Bestandteilen.

– Die Produktwahl

Damit die selbst hergestellten Masken Deine Haut auch wirklich pflegen und nicht schaden, sollte man bei der Auswahl der Produkte einige Hinweise beachten:

  • Verwende für die Herstellung der Masken immer ganz frische Produkte. Gerade bei schnell verderblichen Zutaten solltest Du darauf achten, dass keine verdorbenen Bestandteile den Effekt der Maske zerstören. Generell lässt sich sagen: was Du nicht mehr essen würdest, gehört auch nicht in eine Gesichtsmaske!
  • Verwende wenn möglich Bio-Produkte. Dabei kannst Du sicher gehen, dass die Zutaten nicht mit Chemikalien behandelt wurden, die der Haut schaden können.

 

Gegen was hilft die Fruchtmaske?

1. Ein sanfter Peeling-effekt

Durch die Fasern der Früchte und die Nüsschen der Erdbeere (das sind die kleinen braunen Punkte auf der Erdbeere) entsteht ein sanfter Peeling-Effekt. Dadurch werden  Hautablagerungen, entfernt und  Platz für neue, gesunde Haut gemacht.

2. Ein feineres Hautbild

Die vorhandenen Fruchtsäuren lösen die Hornschicht auf, die von der obersten Hautschicht produziert wird und verfeinern das Hautbild, indem sie das Bilden neuer Zellen anregen. Somit werden die Poren verfeinert und die Haut sieht wieder frisch und rosig aus.

Diesen Effekt unterstützt ein in der Ananas enthaltene Peptidase namens Bromelain. Peptidasen spalten Eiweiße und wirken wie eine Art Verdauungssystem. Es beschleunigt das Ablösen abgestorbener Zellen auf der Haut und kann somit helfen, Narben, Sonnen- oder Altersflecken aufzuhellen. Ananas-Saft hilft zum Beispiel auch bei Selbstbräuner-Unfällen.

3. Vitamin-Bombe

Die Früchte enthalten viele wichtige Vitamine.

  • Vitamin A vermindert die Talg-Produktion und kann somit der Entstehung von Pickeln entgegenwirken.
  • Vitamin C regt die Produktion von Kollagen an. Kollagen ist ein Eiweiß, durch das die Haut Elastizität und Festigkeit erhält. Außerdem bekämpft es die sogenannten freien Radikale. Diese entstehen aus Stoffwechselprozessen und sind für das Altern unserer Haut zuständig.  Ein wahrer Anti-aging-Helfer also, unser Vitamin C.
  • Vitamin B3 beruhigt die Haut, stärkt ihre Widerstandskraft gegen UV-Einstrahlung und schützt vor Feuchtigkeitsverlust.

4. viel Feuchtigkeit

Durch die Gurke wird die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Gurken enthalten 96 % Wasser und Ananas 85 %. Unsere Haut hat nur einen Wassergehalt von 10-20 %. Alle Moleküle haben die Eigenschaft sich möglichst gleichmäßig zu verteilen. Somit gelangt die Feuchtigkeit der Maske ganz automatisch in die Zellen unserer Haut und die Maske nimmt überschüssiges Fett der Haut auf.

5. effektiv gegen Unreinheiten

Die Milchsäurebakterien im Joghurt wirken entzündungshemmend, damit kann Joghurt helfen, einem entzündeten Pickel entgegenzuwirken.

6. honig-weiche Haut

Honig macht die Haut weich und durch ihn werden die Gefäße der Haut erweitert. Somit wird die Haut aufnahmefähig für die Bestandteile der Maske.

 

Fazit der Redaktion:

Gesichtsmasken selbst herstellen macht Spaß und ist effektiv. Man kann durch die selbstständige Wahl der Inhaltsstoffe die Maske individuell auf den eigenen Hauttyp abstimmen und es gibt unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten.


 

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