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Heilerde Maske selber machen - Schluss mit Pickeln!

22. Juli 2012

Carina Westerburg

Pharmazeutin

Carina schaut über den Tellerrand und deckt leere Versprechungen mit pharmazeutischer Präzision & dem Gespür für das Wesentliche auf.Google Profil

Pickel? Dann mach dir eine Maske aus Heilerde!


Jeder kennt ihn, jeder hatte ihn schon (mindestens) einmal, und jeder hasst ihn: Den Pickel! Wenn er uns morgens frech im Spiegel anlacht und man anfängt an ihm herumzudrücken und zu pressen, doch das macht es meistens nur noch schlimmer.

Akne ist weltweit die häufigste Hauterkrankung. Die Entstehung der unliebsamen Pickel hat oft mehrere Ursachen, Stoffwechselveränderungen oder hormonelle Veränderung zum Beispiel. Dadurch wird die Talgproduktion der Haut angeregt und verstärkt. Folgen sind die Pickel, bei Entzündung bilden sich sogar Pusteln oder Knoten. Vorbeugend kann man jedoch viel für seine Haut tun, Pflege ist das A und O. Mit dieser Heilerdemaske kannst Du Deine Gesichtshaut verwöhnen und aktiv gegen Pickel vorbeugen.

Inhaltsstoffe

  • 1 Esslöffel grüne Heilerde
  • 1 Esslöffel weiße Heilerde
  • 1 Esslöffel Haselnussöl
  • 1 Teelöffel Spitzwegerichpulver
  • 2 Tropfen ätherisches Salbeiöl
  • 2 Tropfen ätherisches Lemonöl/ Citrusöl
  • 2 Tropfen ätherisches Kamillenöl

 

Wie wird die Maske zusammengestellt?

Als erstes vermengst Du die Heilerde miteinander. Anschließend das Haselnussöl zugeben und alles zusammen gut verrühren. Danach  nach und nach das Spitzwegerichpulver hinzugeben sowie die ätherischen Öle und alles sehr gut verrühren bis eine streichfähige Maske enstanden ist, die man gut auf der Gesichtshaut auftragen kann.

Die Maske kannst Du gleich anwenden, jedoch sollte man darauf achten, dass die Augenpartie ausgespart wird, da es sonst zu unangenehmen Reizungen kommen kann. Wichtig ist vor allem, die T-Zone, also Stirn, Nase und Kinn, gut einzuschmieren. Hier bilden sich am häufigsten Pickel und die Haut ist an den Stellen fettiger, da sich hier besonders viele Talgdrüsen befinden. Nach circa dreißig Minuten kannst Du die Maske mit viel lauwarmen Wasser abspülen.

Danach solltest Du zunächst einmal keine Creme oder ein Make up auftragen, damit die Haut erstmal „atmen“ kann und sich regenerieren kann. Am besten Abends vor dem schlafen gehen verwenden.

 

Wie hilft die Maske?

 

Heilerde ist zerriebenes Löss oder Ton ohne chemische Zusätze. Löss ist feines Material, das vom Wind abgetrieben wurde und sich abgelagert hat. Es enthält viele Mineralien und Spurenelemente, sowie Eisen, Calcium, Kupfer, Selen, Natrium, Phosphor und Zink. Aus diesem Grund wird es häufig auch innerlich angewendet. Äußerlich saugt das feinkörnige Pulver überschüssiges Fett und Talg aus den Poren. Das kannst Du Dir wie ein Löschblatt vorstellen. Durch das Trocknen der Heilerde entsteht ein Sog, der Fett aufsaugt und Talg aus den Poren zieht.Zudem regt es stark die Durchblutung an.

Du solltest die Maske jedoch nicht täglich anwenden, da es die Haut stark austrocknet. Um dem etwas entgegen zu wirken, wird die Maske mit Ölen und nicht mit reinem Wasser angerührt. Das Haselnussöl ist nicht stark fettend, es zieht nur langsam in die Haut ein. Es beruhigt und pflegt die Gesichtshaut und hält sie weich. Spitzwegerichpulver enthält Iridoide, das sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Sie schützen die Pflanze vor Mikroorganismen, da sie antimikrobiell wirken. Von den Iridoiden kann also auch Deine Haut profitieren. Zudem wirken sie entzündungshemmend. Salbeiöl wirkt adstringierend, das bedeutet, dass sich Poren zusammenziehen.

Es hilft zum Beispiel auch gegen vermehrte Schweißproduktion. Im Gesicht sorgt es dafür, dass sich die größeren Poren zusammenziehen und die Haut feiner wirken lässt. Zudem wirkt es antibakteriell. Das Zitrönenöl gibt der Maske einen sehr angenehmen frischen Geruch und es belebt die Haut. Halte Dich jedoch genau an die Dosierung, da es sonst zu Hautreizungen kommen kann. Das Kamillenöl wirkt antimikrobiell, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd, was gut bei entzündeten Pickeln hilft.

 


 

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