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Rund 80% aller Frauen haben mit der ungewünschten Dellenbildung an Po, Beinen, Bauch und Armen zu kämpfen. Nur die wenigsten möchten sich mit der lästigen Orangenhaut abfinden und die Beulen kampf [...] mehr lesen »

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Die Wechseldusche gegen Cellulite - So einfach kann's sein?

8. Mai 2012

Clara Lange

Kosmetikerin

Clara ist unser kosmetisches Multitalent. Sie beleuchtet die Themen nicht nur aus der wissenschaftlichen Sicht, sondern bleibt mit einer Prise Witz auf dem kosmetischen BodenGoogle Profil

Wechseldusche gegen Cellulite


„Man sagt ja, dass man selbst unter der Dusche etwas gegen Cellulite tun kann! Einfach mal von heiß auf kalt wechseln und die Beine damit bestrahlen. Stimmt das? Kann es doch so einfach sein?“

Ein nie endendes Problem: Die kleinen Dellen auf den Oberschenkeln

Cellulite ist ein Reizthema für viele Frauen. Besonders im Frühjahr und Sommer sind die Zeitschriften und das Fernsehprogramm voll mit nützlichen Hinweisen und in dem ganzen Wirrwarr möchten viele Frauen auch etwas gegen die lästigen Dellen tun, hören aber oft auf die falschen Tipps, oder handeln kurzsichtig, weil sie von den vielen Informationen überfordert sind. Der steigende Druck und die unzähligen Reportagen über das Thema, lassen die Notwenigkeit zu handeln nur noch wichtiger erscheinen und im Eifer des Gefechts greifen wir häufig zu den falschen Methoden. Besonders vor dem Sommer unterziehen sich viele Frauen sogenannten „Blitzdiäten“ oder „Crash-Diäten“, dabei steht oft nicht im Vordergrund, dass man dem Körper etwas Gutes tun möchte, sondern eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme, um wieder in den Lieblingsbikini zu passen. Der Frust sitzt tief, denn nach jeder Crash-Diät erfolgt eine Verschlimmerung der Cellulite. Selbst die Frauen, die von den Medien als „Celluliteträgerinnen“ gezeigt werden, sind hübsche und junge Frauen, die ein paar kleine und für das Auge fast unsichtbare Dellen haben. Wir fühlen uns defizitär. Dabei sollten wir erkennen, dass wir unsere Cellulite selber in den Griff bekommen können – ohne große Anstrengungen – durch ein paar kleine Umstellungen im Alltag, die sogar dauerhaft gesund für unseren Körper sind.

Es kann doch so einfach sein…

Im Großen und Ganzen sollte besonders auf eine gesunde Lebenseinstellung gesetzt werden. Ein positives Verhältnis zum Körper erreicht man durch eine Kombination von ausreichend Sport und einer gesunden Lebensweise, die sowohl eine gesunde Ernährung, als auch den weitestgehenden Verzicht auf Alkohol und Zigaretten voraussetzt. Dabei muss man meist nur auf Kleinigkeiten achten: Zum Beispiel ist es ja wirklich nicht schwer sich anzugewöhnen auf gesüßte Getränke zu verzichten bzw. sie als Genussmittel anzusehen und nicht als Durstlöscher. Die Themen der gesunden Ernährung und des Sports finden sich in vielen anderen Artikeln auf Kosmetik.org. In diesem Artikel möchten wir uns einem besonderen Tipp annehmen: den Wechselduschen gegen Cellulite. Wirken Wechselduschen gegen Cellulite? Und wenn ja, wie genau wirken Wechselduschen gegen Cellulite?

Heiß-Kalt-Duschen gegen Cellulite  – Das Spiel mit der Temperatur

Einfach ein Mal unter die Dusche springen, das Wasser auf heiß und auf kalt stellen und schon sind die Dellen weg? Naja, die Realität sieht leider anders aus, aber die Summe der Teile ist ausschlaggebend für das erfolgreiche Bekämpfen oder Vorbeugen gegen Cellulite. Wechselduschen sind nicht nur eine sehr anregende Angelegenheit für die Seele, sondern haben auch einen stark positiven Effekt: Durch das Wechselbad der Temperaturen ziehen sich die Gefäße zusammen und weiten sich wieder. Das regt nicht nur den Fettstoffwechsel an, sondern sorgt auch für einen besseren Stoffwechsel, was zu einem Abbau von Fett und Schlackstoffen im Körper führt, die für sichtbare Cellulite verantwortlich sind. Nach dem Duschen kann man diesen Effekt selber spüren: Die Haut ist leicht gerötet und kribbelt angenehm.

Und so funktioniert’s!

Starte einfach mit kaltem Wasser. Dazu sollte man die Duschbrause einfach aufdrehen und an den Füßen beginnen. Gewöhne Dich erst kurz an das eiskalte Wasser, bevor die Brause weiter Richtung Po und Hüften geführt wird. Nun wechsel immer kaltes und warmes Wasser ab. Trainiere am besten erst mit kleinen Temperaturunterschieden und steigere Dich dann von Mal zu Mal. Aber Vorsicht, hier liegt die Gefahr von Kreislaufbeschwerden. Man sollte einfach langsam anfangen und es sollte sich immer noch einigermaßen angenehm anfühlen. Es soll ja schließlich keine Qual sein! Am Ende sollte man immer mit kalten Wasser aufhören, damit die Gefäße sich wieder zusammenziehen. Innerhalb 3 Minuten hat man dann schon etwas für seine Durchblutung und GEGEN seine Cellulite getan!

 


 

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