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Die richtige Bürste für jedes Haar

28. Januar 2013

Lars Luckenbach


Welche ist die passende für dich?


Du ärgerst dich jeden Tag über deine Frisur und hast Probleme sie zu frisieren oder überhaupt irgendwie in Form zu bringen? Vielleicht liegt es einfach an der falschen Haarbürste! Haare haben eine Vielzahl an Eigenschaften und können lang, lockig, fettig, dünn, trocken, kurz oder widerspenstig sein. Daher gibt es auch für jeden Typ eine passende Bürste, die genau auf deine Haare abgestimmt ist und ein bestmögliches Ergebnis liefert.

Bürsten sind nicht nur für die Frisur wichtig!

Jeden Morgen nach dem Aufstehen folgt irgendwann der Blick in einen Spiegel und man sieht die Katastrophe! Die Haare stehen mal wieder in alle Richtungen und du suchst schnell eine Bürste, um sie wieder in Form zu bringen. Doch dabei bringst du nicht nur deine Haare wieder in Form, sondern pflegst dabei noch deine Kopfhaut und die Haare selbst.

Denn mit jedem Bürstenstrich regst du die Durchblutung der Kopfhaut an und förderst so die Versorgung der Haare mit wichtigen Nährstoffen. Alte, abgestorbene Hautzellen und Verhornungen werden gelöst und gleichzeitig wird das natürliche Hautfett, auch Sebum genannt, von der Kopfhaut in die Haarspitzen befördert. Sebum ist ein vom Körper produzierter Schutzfilm extra für die Haare, um sie vor schädlichen Einflüssen wie Kälte oder Hitze zu schützen. Aber Achtung! Durch eine falsche Bürste hilfst du deinem Haar nicht, sondern schädigst es.

Die Allzweckbürste

Eine Allzweckbürste ist für diejenigen geeignet, die keinen großen Wert auf ein Styling der Haare legen. Sie sorgt dafür, dass die alten Hautschuppen und Haare leichter vom Kopf fallen. Doch bei diesen Bürsten gibt es große Unterschiede in der Qualität. Oft besteht bei billigen Bürsten das Problem, dass die Borsten sehr spitz sind und unter einem Vergrößerungsglas wie kleine Sägeblätter aussehen.

Daher raten Experten zu Bürsten mit Naturborsten, da diese eine ähnliche Oberfläche haben wie das menschliche Haar. Zusätzlich zu den Naturborsten sollte sie über kürzere, hochwertige Kunststoffborsten verfügen. Die zwei verschiedenen Borsten-Sorten haben jeweils eine Aufgabe: Die längeren Kunststoffborsten sorgen dafür, dass die Kopfhaut massiert und angeregt wird, und die Naturborsten helfen dabei, das Sebum im Haar zu verteilen.

Jedem Style seine Bürste!

Wenn es ans Styling geht, sind andere Kriterien für die Auswahl der Bürste wichtig. Hier kommt es darauf an, ob deine Haare lang oder kurz sind oder ob sie z.B. mehr Volumen oder Wellen in Sleek Look bekommen sollen. Für jede Frisur gibt es die passende Bürste!

Detangler-Bürste für wirres Haar

Frauen mit langen Haaren kennen das Problem, dass eine Bürste sich gerne mal in den Haaren verknotet und es so zu einem schmerzhaften Ziehen kommen kann. Die Detangler-Bürste ist in diesem Fall genau die richtige. Sie hat leichte Kunststoffborsten, die sich perfekt dem Haar anpassen und angenehm hindurch gleiten. Die Borsten sind unterschiedlich lang und sorgen daher auch wieder für das verteilen des Sebum auf den Haaren.

Paddle Brush für dickes langes Haar

Diese Bürste kennt man in Deutschland womöglich auch unter dem Namen „Paddelbürste“. Weil sie auf Deutsch etwas komisch klingt, wird sie hier oft auch einfach Paddle Brush genannt und wird von Friseuren und Stylisten gerne für langes glattes Haar eingesetzt. Die Borsten sind in den meisten Fällen aus Kunststoff und liegen etwas weiter auseinander. Das ermöglicht ein angenehmes und sanftes gleiten durch die Haare. Nachteil ist aber, dass mit dieser Bürste kein Volumen oder Schwung in die Haare gebracht werden kann. Oft wird sie auch nur zum Föhnen genutzt und später durch eine Rundbürste ausgetauscht, um die Haare noch zu frisieren.

Die kleine Rundbürste

Die kleine Rundbürste ist perfekt für kurzes und feines Haar, da man mit ihr am besten Volumen ins Haar bringen kann. Durch die kurzen Borsten und die Drehbewegung beim Bürsten, wird auch hier wieder das Sebum auf den Haaren verteilt und mehr Volumen in die Frisur gebracht. Das beste Ergebnis erreicht man nach der Haarwäsche beim Föhnen. Zuerst einmal die Haare zu etwa 80 % trocknen, danach kleine Haarpartien nehmen und um die Bürste wickeln. Dabei den Föhn auf das gespannte Haar halten und komplett trocken föhnen. So habt ihr später mehr Volumen im Haar.

Die große Rundbürste

Wenn es eine kleine Rundbürste gibt, gibt es natürlich auch eine große. Mit diesem Styling-Helfer bekommt ihr langes, glattes Haar am besten in den Griff. Zuerst einmal sollte das Haar mit dem Paddle Brush /der Paddelbürste weitestgehend trocken geföhnt werden. Dann kann die große Rundbürste hinzugezogen werden und man geht ähnlich vor wie bei der kleinen. Zuerst werden die Haare wieder in Partien unterteilt und um die Bürste gewickelt. Die heiße Luft aus dem Föhn dann von oben nach unten führen, um die Haare komplett zu trocknen. Kleiner Tipp: wenn man die Bürste von oben nach unten durchs Haar zieht, erhält man weniger Volumen. Beim Hochziehen bringt man mehr Volumen in die Haare. Sehr gut, aber auch ein bisschen teurer, sind Rundbürsten aus Wildschweinborsten. Diese können die Haare besser greifen als vergleichbare Bürsten aus Kunststoff. Außerdem bringen sie weiteren Glanz ins Haar.

Die Skelettbürste

Diese Bürste ist am besten für lockige Haare geeignet, da sie mit ihren wenigen Borsten perfekt durchs Haar gleitet. Würde man beispielsweise eine Rundbürste benutzten, käme es zu einem „aufkrisseln“ der Haare. Diese würden dann strohig und kraus aussehen und die Locken können ihren schönen Glanz verlieren.

Nicht vergessen: Bürsten regelmäßig reinigen

Jede Bürste sollte nach etwa zwei Wochen gereinigt und ausgefallene Haare entfernt werden. Mit einem grobzinkigen Kamm ziehst du zuerst alle Haare aus der Bürste und schäumst den Bürstenkopf danach mit etwas Shampoo ein. Mit lauwarmen Wasser lassen sich jetzt die restlichen Rückstände leicht entfernen, womit sie wieder hygienisch sauber und einsatzbereit ist.


 

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