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Gepflegte Füße auch im Winter

27. Januar 2014

Sabine Genau

Kosmetikerin

Ihr habt Fragen rund um die Kosmetik? Dann fragt Sabine um Rat! In null Komma nichts liefert sie Euch die Antwort ohne großes Fachchinesisch. Man soll es ja schließlich verstehen und nicht möglichst hochgestochen klingen!Google Profil

Fußpflege im Winter


Hallo, liebe Experten, ich möchte mich heute mal mit einem winterlichen Problem an Euch wenden. Denn in der kalten Jahreszeit sehen meine Füße einfach immer nicht so schön aus wie im Sommer. Zugegeben, ich pflege sie dann auch nicht so akribisch wie zur Sandalensaison. Um schon bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling perfekt gepflegte Füße zu haben und die Flip-Flops sogleich aus dem Schrank holen zu können, hätte ich nun gerne ein paar Ratschläge für die winterliche Fußpflege von Euch. Es muss doch auch ohne allzu viel Aufwand möglich sein, die Füße ansehnlich durch den Winter zu kriegen, oder?! Mit Euren Tipps, für die ich mich jetzt schon bedanke, doch ganz bestimmt.

Natürlich musst Du Deinen Füßen im Winter nicht ganz so viel Aufmerksamkeit widmen wie im Sommer, wenn Du sie in offenen Sandalen zur Schau stellen willst. Aber ein bisschen Pflege ist schon angesagt. Denn die kalte Jahreszeit bringt auch spezielle Stressfaktoren für die Füße mit sich. Schließlich sind sie meist gut verpackt in warmem Schuhwerk unterwegs und kommen längst nicht so viel an die Luft wie in den sonnigen Monaten. Das kann ganz leicht auch mal zu unangenehmem Fußschweiß führen.

Gute Pflege gegen zu viel Schweiß

Übermäßiger Fußschweiß ist nicht nur wegen des unangenehmen Geruchs ein Problem. Denn die Feuchtigkeit im unbelüfteten Schuh tut auch der Haut gar nicht gut. Deshalb solltest Du immer darauf achten, dass Deine Füße es im Winter zwar warm, aber eben auch nicht zu warm haben. Dann ist das Fußklima auch im robustesten Stiefel optimal. Die Schuhe sollten möglichst atmungsaktiv sein, damit die Füße darin nicht ganz luftdicht verpackt werden. Schließlich müssen sie oftmals den ganzen Tag im kompakten Schuhwerk verweilen. Socken aus Naturmaterialien, oder noch besser aus Funktionsstoffen, sind solchen mit Kunstfaseranteil auf jeden Fall vorzuziehen, damit die Feuchtigkeit des Schweißes von der Haut wegtransportiert werden kann. Denn es ist wichtig, dass die Füße im Schuh immer so trocken wie möglich gehalten werden. Bei Matschwetter sind wasserdichte Treter gegen Feuchtigkeit von außen zu empfehlen.

Ist doch mal Feuchtigkeit an den Fuß gelangt, dürfen weder die Schuhe noch die Socken wieder angezogen werden, bevor sie restlos getrocknet sind. Zu Hause ist das Barfußlaufen am gesündesten für die geplagten Winterfüße. Bei nicht vorhandenem Teppichboden oder ohne Fußbodenheizung sollten die Füße dabei mit dicken Socken warm gehalten werden. Ansonsten sind Hausschuhe mit ausreichender Luftzufuhr zu empfehlen.

Ein tägliches Bad für schöne Winterfüße

Ein Fußbad kann wahre Wunder bewirken. Frauen, die ohnehin zu kalten Füßen neigen, und das sind ja nicht gerade wenige, wissen die wohlige Wärme des Wassers von unten zu schätzen. Die Temperatur sollte um die 38 Grad Celsius, also in etwa Körpertemperatur, betragen. Die oberste Grenze liegt bei 40 Grad Celsius. Wenn Du Deinen Füßen noch zusätzlich etwas Gutes tun möchtest, dann gib doch neben einem speziellen Badezusatz auch noch Glasmurmeln ins Wasser hinein. Die kannst Du während des Bades zwischen Deinen Füßen hin- und herrollen, was einen angenehmen Massageeffekt bewirkt und die Durchblutung anregt. Greifübungen mit den Kugeln trainieren darüber hinaus die Fußmuskulatur und beugen so Fehlstellungen vor.

Wenn Du anschließend gegen überschüssige Hornhaut vorgehen möchtest, dann bade den dafür verwendeten Bimsstein gleich mit, das macht die Behandlung später noch schonender. Mit schärferem Werkzeug solltest Du Deiner Hornhaut lieber nicht selbst zu Leibe rücken, Du könntest Dich damit allzu leicht verletzen. Möglich, dass die Hornhaut aufgrund der erschwerten Bedingungen für die Füße im Winter stärker wuchert. Dann lass Dich lieber von einer professionellen Fußpflegerin verwöhnen, das kostet nicht viel, ist aber dafür umso angenehmer. Die Podologin entfernt Deine Hornhaut gleichzeitig schonend und effektiv, ganz ohne Verletzungsgefahr. Wenn Du möchtest, kannst Du Deinen Füßen nach dem Fußbad noch ein pflegendes Peeling gönnen. Zum Abschluss die Füße ganz dick mit einer reichhaltigen Creme verwöhnen, dicke Socken überziehen und die Beine zum Einwirken noch etwas hochlegen. Wer zu Eisfüßen neigt, verwendet durchblutungsfördernde ätherische Öle, beispielsweise aus Zimt, Ingwer oder Nelke.

Selbst zubereitetes Fußbad

Den Badezusatz für das wohlige Bad der Füße kann man auch selbst zubereiten. Dafür nimmt man zwei Esslöffel Sahne und verrührt diese mit einer Tasse vollfetter Milch. Dazu gibt man acht Tropfen Zitronenöl und schüttet den Badezusatz ins nicht über 40 Grad Celsius erwärmte Wasser. In diesem pflegenden und wohlduftenden Bad dürfen die Füße etwa 15 bis 20 Minuten lang schwimmen.

Fazit der Redaktion

Auch wenn die Füße im Winter kaum jemand zu sehen bekommt, sollte man sie dennoch pflegerisch nicht gänzlich vernachlässigen. Ein Fußbad tut nicht nur den Füßen wohl, sondern entspannt und wärmt den ganzen Körper. Wer warme Füße hat, der friert auch sonst nicht so leicht. Und unter kalten Füßen leiden unserer Erfahrung nach ganz ganz viele Frauen. Mit einem pflegenden Fußbad schlägt man also gleich mehrere Fliegen mit einer wohltuenden Klappe. Wer sich das abendliche Bad der Füße im Winter einmal angewöhnt hat, wird es bestimmt gar nicht mehr missen wollen. Es pflegt nicht nur, sondern wärmt und entspannt zugleich. Außerdem braucht man dafür keinen großen Aufwand zu betreiben, das geht nebenher beim Fernsehen.


 

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